GeoLoge – erste Ausgabe der geographischen Onlinezeitschrift ist da
Meldung vom 06.07.2010

GeoLoge – erste Ausgabe der geographischen Onlinezeitschrift ist da

Janina Landwehrt (Projekt 5x5000), Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler und Florian Flüchter (Redaktion GeoLoge) bei der Feierstunde zur ersten Ausgabe. Download (1.8 MB)

Fachartikel und Rezensionen in wissenschaftlichen Organen zu publizieren ist in aller Regel denen vorbehalten, die bereits promoviert, habilitiert oder zumindest auf dem Weg dorthin sind. In der GeoLoge können Studierende, die besonders gute Bachelor-, Master- oder andere Studien(abschluss)arbeiten verfasst haben, ihre Werke jetzt als Fachartikel nach wissenschaftlicher Anforderung in einer geographischen Onlinezeitschrift veröffentlichen.

GeoLoge, die geographische Onlinezeitschrift

Die wissenschaftliche Onlinezeitschrift GeoLoge befasst sich thematisch mit allen Bereichen der Geographie. Neben Fachartikeln bietet sie auch Raum für Rezensionen und Exkursionsberichte. Die Beiträge der Autorinnen und Autoren werden in einem Peer-Review-Verfahren durch unabhängige Gutachterinnen und Gutachter beurteilt. Erst nach Begutachtung und Korrekturphase werden sie in einer Ausgabe von GeoLoge online gestellt. Die Regie bei GeoLoge übernimmt ein Redaktions- und Herausgeber-Team, bestehend aus Studierenden und Lehrenden des Geographischen Instituts, das von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird.
Zur Ehrung des einmaligen und besonderen Vorhabens und ersten Produkts lud das GeoLoge-Team zur Feierstunde in das neu eingeweihte eLearning-Labor des Geographischen Instituts. Dr. Astrid Seckelmann, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Magazins, betonte, dass GeoLoge ein Kooperationsprojekt von Studierenden und Lehrenden sei, das zur Verbesserung der Lehre beiträgt. Gemeinschaftlich, Engagiert, Offen, Lernendenzentriert, Objektiv, Geographisch und Erfolgreich, sind die Attribute, die das Projekt nach Astrid Seckelmann auszeichnen. Mitinitiiert wurde das Projekt von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Martina Grudzielanek und Christiane Döll, die auch Herausgeberinnen der Onlinezeitschrift sind.

„Der Teufel steckt meist im Detail“

Nach der offiziellen Begrüßung stellte Florian Flüchter das Projekt „Von der Idee bis zur Umsetzung“ vor. Der Geographie-Student, Mitglied der GeoLoge-Redaktion, ließ die Gäste der Veranstaltung authentisch daran teilhaben, wie viel Aufwand im Peer-Review-Verfahren (Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit oder einen Rezension – Vorauswahl – Gutachterprozess – Korrekturphase – Veröffentlichung) und im abschließenden Layout steckt. Aber dass sich der Aufwand vom Herbst 2009 bis zum April 2010 gelohnt hat, konnten alle Anwesenden spätestens dann sehen, als der RUB-Rektor Elmar Weiler und der Leiter der Stabsstelle eLearning, Holger Hansen, eine gedruckte Ausgabe der ersten GeoLoge überreicht bekamen.

Preisgeld des eLearning-Wettbewerbs 5x5000 füllte die Idee mit Leben

Die Projektidee der GeoLoge hat der Student Blasius Szczurek zum Sommersemester 2009 beim eLearning-Wettbewerb 5x5000 der Stabsstelle eLearning eingereicht und gewann prompt eine Förderung in Höhe von 5000 Euro. „Die Gründe lagen auf der Hand“, meint Janina Landwehrt. Sie studiert Geschichte und Mathematik an der RUB und ist für das Projekt 5x5000 verantwortlich. „Gerade weil das GeoLoge-Projekt in gleichberechtigter Arbeit mit Lehrenden und Studierenden umgesetzt wird, hat die GeoLoge ein Paradebeispiel für ihre Fakultät geschaffen und ist es wünschenswert, wenn sich andere Fakultäten an dieser Idee orientieren würden.“ Dem schloss sich auch Rektor Weiler in seinem Schlusswort an.
Konnte die Erstfinanzierung und Umsetzung der Idee der GeoLoge über das Preisgeld der Stabsstelle eLearning realisiert werden, ist nun auch die weitere Projektfinanzierung gesichert.

„Ich bin restlos begeistert“

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Rektor Weiler für die Umsetzung der GeoLoge-Idee und das Engagement der Studierenden, Lehrenden, der Fakultät und zentraler Stellen. Er sah in der ersten Ausgabe der Zeitschrift GeoLoge den „Anfang einer Erfolgsstory“ und beschrieb das Arbeitsverfahren als die „denkbar beste Weise, wie Fachlichkeit, wissenschaftliches Arbeiten und soft skills verbunden werden können.“ Denn Learning by doing sei immer noch das Beste. Auch merkte er an, dass vor dem Wort Loge auch viel Platz für andere Wörter sei.

Anika Hasselbeck/Fotos: Marion Nelle

Weitere Informationen

GeoLoge – geographische Onlinezeitschrift
Geographisches Institut der Ruhr Universität Bochum
Florian Flüchter & Blasius Szczurek (Redaktion)
NA 4/192 geo-loge@rub.de

Angeklickt

GeoLoge - Praesentation


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GeoLoge - Uebergabe

Rektor Weiler erhält ein gedrucktes Exemplar der erste GeoLoge-Ausgabe.
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GeoLoge - Feierstunde


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