Innovationen in Elektrotechnik, Biologie und Chemie

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Nummer 111 - Bochum, 11.07.2014

Innovationen in Elektrotechnik, Biologie und Chemie

Die Preise im Erfinderwettbewerb 2013 wurden vergeben

Ruhr-Universität zeichnet drei Erfindergruppen mit je 1.000 Euro aus

Am 10. Juli wurden die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preise im Erfinderwettbewerb der Ruhr-Universität vergeben. Die drei prämierten Erfindergruppen kommen diesmal aus den Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik, Biologie und Biotechnologie sowie Chemie und Biochemie.

Mikroskopische Vermessung von Objekten

Die Erfindung von Volker Jaedicke und Sebastian Goebel (Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik) ermöglicht die hochauflösende und hochpräzise Vermessung von Oberflächen und / oder verborgenen Probenstrukturen verschiedener Größenordnungen. Es können somit nicht nur die Grenz- oder Oberflächen mit einer Genauigkeit von einigen Nanometern bis Subnanometern vermessen werden, sondern auch Strukturen, die einige Mikrometer hoch sein können. Vor allem für die Vermessung von mikromechanischen Bauteilen (z.B. Halbleiter), von Verbundwerkstoffen oder keramischen Werkstoffen sowie gedruckter Elektronik (z.B. Solarzellen) ist die Erfindung interessant.

Analyse ausgewählter Substanzen aus komplexen Flüssigkeiten

Die Erfindergruppe um Prof. Dr. Klaus Gerwert (Fakultät für Biologie und Biotechnologie) hat zusammen mit einem Erfinder der Universität Duisburg-Essen einen neuartigen Sensor und ein schnelles Verfahren zur qualitativen und quantitativen Früherkennung von Morbus Alzheimer aus Blutprobe entwickelt. Das Verfahren kann breit zur Analyse von komplexen Körperflüssigkeiten eingesetzt werden und verspricht für die Biomarkerforschung neurodegenerativer Erkrankungen neue Impulse zu setzen.

Chemische Verbindungen für Wirkstoffentwicklung

Prof. Dr. Raphael Stoll und King Tuo Yip (Fakultät für Chemie und Biochemie) haben zusammen mit Erfindern der Bergischen Universität Wuppertal chemische Verbindungen entwickelt, die als Leitstrukturen für neuartige therapeutische Substanzen bei der Behandlung des schwarzen Hautkrebses dienen könnten. Das maligne Melanom ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit mit einer steigenden Anzahl an Neuerkrankungen.

Weitere Informationen

rubitec GmbH, Universitätsstraße 142, 44799 Bochum, Ansprechpartner: Dietmar Tappe, Tel. 0234-3211969, Katharina Nünning, Tel. 0234-3211966
www.rubitec-patente.de dietmar.tappe@rub.de

 

Gruppenbild am Beckmannshof: Die Erfindergruppen der RUB auf einen Blick

© RUB, Foto: Schirdewahn
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