Dezentral und mobil: Die Zukunft der Datenverarbeitung

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Nummer 114 - Bochum, 11.04.2013

Dezentral und mobil: Die Zukunft der Datenverarbeitung

Von der elektronischen Identität bis zur sicheren Cloud

RUB-Symposium zu Datenschutz und -sicherheit

Dezentral und mobil: Das sind die beiden Schlagworte, unter denen wir jetzt schon und in Zukunft noch viel mehr Daten verarbeiten, speichern, abrufen und teilen. Wie es dabei um die Sicherheit bestellt ist, erörtern Experten auf dem jährlichen Symposium der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) der RUB und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an der Ruhr-Universität. Am 17. und 18. April 2013 geht es in Vorträgen, Diskussionen und Workshops um technische und rechtliche Aspekte des Datenschutzes. Die Tagung findet im Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude statt.

„Bring your own Device“ …

Zu Gast in Bochum sind Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Verbänden. Sie beleuchten Aspekte der Sicherheit in der dezentralen und mobilen Datenverarbeitung – etwa aktuelle Angriffsszenarien oder das Thema "Bring your own Device". Das ist die gemeinsame Nutzung von Geräten zu privaten und dienstlichen Zwecken. „Hier stehen den sich bietenden Chancen der Unternehmen Fragen zur Datensicherheit und zur rechtlichen Umsetzbarkeit entgegen, die der Klärung bedürfen“, sagt Mitveranstalter Prof. Dr. Georg Borges von der Arbeitsgruppe ai3 (Juristische Fakultät der RUB).

Kritische Auseinandersetzung

Ein Schwerpunkt liegt auf der derzeit diskutierten Zertifizierung von Diensten, die eine rechtssichere Auslagerung von IT-Prozessen in die „Cloud“ ermöglichen soll. Die Teilnehmer des Symposiums loten die Chancen für eine erfolgreiche Zertifizierung aus. Darüber hinaus steht die "E-Identity" auf dem Programm: „Die derzeitigen Bestrebungen der Europäischen Union, eine einheitliche elektronische Identifizierung in Europa zu schaffen, bieten einigen Anlass zur kritischen Auseinandersetzung“, so Prof. Borges.

Podiumsdiskussion zum Schluss

An der abschließenden, öffentlichen Podiumsdiskussion nimmt der Präsident der kürzlich gegründeten Stiftung Datenschutz der Bundesregierung, Frederick Richter, teil (18.4., 15.20 Uhr, Veranstaltungszentrum). „Da es einer seiner ersten öffentlichen Auftritte als Präsident der Stiftung Datenschutz ist, ist das für die Öffentlichkeit eine gute Gelegenheit, ihn und seine Positionen zur Datensicherheit in Cloud und E-Government kennenzulernen“, sagt Prof. Borges.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Georg Borges, Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet, Ruhr-Universität Bochum, Gebäude GC 7/145, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum, Tel. 0234/32-26775
sekretariat@a-i3.org

 

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