Energie – aber günstig

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Nummer 64 - Bochum, 01.03.2013

Energie – aber günstig

Gute Ideen rund um den Menschen

GründerCampus Ruhr kürt Sieger im Ideenwettbewerb

Beim diesjährigen Ideenwettbewerb des GründerCampus Ruhr steht der Mensch in seiner Umgebung bei allen drei prämierten Projekten im Vordergrund. Intelligent und verbraucherfreundlich Energie sparen, sich selbst ebenso professionell wie persönlich per Video präsentieren und mit „Social Business“ Familien in Guatemala unterstützen: Das sind die die guten Geschäftsideen aus der RUB, die die Jury am 28. Februar kürte.

Effizient und übersichtlich

Der erste Platz geht an die Smargy GmbH von Yuriy Khimchenko und Izabella Vasileva. Die beiden haben mit ihrem Konzept bereits am Studierendenwettbewerb „Businessplanübung“ teilgenommen und ihre Idee jetzt weiterentwickelt. Smargy ist eine moderne Energieberatung, die hilft, bis zu 30 Prozent Kosten zu sparen. Eine Monatsabrechnung mit Einzelnachweisen für den Handyvertrag kennen wir alle. Mit dem Programm EnerCapture kann der Verbraucher für den ganzen Haushalt sehen, wo sich der Verbrauch optimieren lässt. EnerCapture erfasst den Energiefluss mehrerer Verbraucher und bietet am Monatsende eine benutzerfreundliche Darstellung sämtlicher elektrischer Energieflüsse im Haushalt. Nötig sind dafür nur zwei verschiedene Messgeräte, jeweils für die Steckdose und den Stromzähler. „Wichtig ist, dass die Geräte auch zu mieten sind, denn für jede Steckdose wäre das zu teuer“, so Khimchenko und Vasileva.

Persönlich und professionell

Den zweiten Platz belegen „Face – for an authentic expression“. Egal ob auf der Suche nach einem Job, einer Ausbildung, einem neuen Geschäftspartner oder nach dem passenden Handwerker - Amanda Witkowski und ihr Team geben dem Namen und Anliegen ein Gesicht durch ein persönliches Video. In den Videoprofilen gibt es sowohl die sachlichen Informationen zur Tätigkeit der Person als auch kleine Einblicke in das jeweilige private Leben. Auf die Idee für die etwa zwei bis drei Minuten langen Videos auf YouTube kamen die Studierenden bei einem Kurs im Optionalbereich der Universität zum Thema Projektmanagement.

Bequem und fair

Die Idee von „Guapants“ ist vor allem eins: anders. Nils Terborg und sein Projektpartner Lennard Bunge haben ein umfassendes Konzept für ein Social Business auf die Beine gestellt. Das heißt, nicht nur Käufer und Unternehmen haben etwas davon, sondern auch die Hersteller. Konkret geht es darum, Unisex-Leinenhosen in Guatemala herstellen zu lassen und sie mit einem QR-Code samt Passwort zu versehen. Heute werden diese Hosen bereits dort von Familien handgefertigt und für wenig Geld an Händler verkauft. „Guapants“ könnte den Familien 20 bis 30 Prozent mehr Lohn zahlen, sodass mit dem Mehrerlös die Kinder zur Schule gehen könnten und die Familie eine Krankenversicherung hätte. Mit dem QR-Code kann der Verbraucher direkt Kontakt zur Familie herstellen, er trägt somit kein Massenprodukt von der Stange. Terborg und Bunge starten mit zunächst einem Unisex-Model in nur einer Größe: „Man soll ja klein anfangen“, sagen die beiden Unternehmensgründer.

Weiter geht es im Businessplanwettbewerb „ruhr@venture 2013“

Im Anschluss an den Ideenwettbewerb startet der GründerCampus Ruhr ab April 2013 den Businessplanwettbewerb „ruhr@venture 2013“. Die Teilnehmer erstellen tragfähige Geschäftspläne, die eine fachkundige Jury bewertet. Unterstützt werden die „Gründer in spe“ durch ein Coaching der Senior-Experten der IHK Bochum. Den Siegern winken Geldpreise.
Der GründerCampus Ruhr ist eine Kooperation der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Bochum und der rubitec GmbH.

Redaktion

Ricarda Rau / Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Dr. Karl Grosse, Christiane Jonietz, rubitec GmbH, Universitätsstr. 142, 44799 Bochum, Tel. 0234/32-11950, -11924
Christiane.Jonietz@rub.de

 

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Ideenwettbewerb

Die Sieger des Ideenwettbewerbs 2012/13 (von links): Artur Seidel und Amanda Witkowski von Face, Nils Terborg von Guapants sowie Yuriy Khimchenko von Smargy

© Gordon Heinemann, rubitec
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