Mensch 2.0 und die Würde des Embryos

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Nummer 32 - Bochum, 04.02.2013

Mensch 2.0 und die Würde des Embryos

Bioethik im Diskurs: Großprojekt im RUB-Schülerlabor

Erfolgreiches Schulprojekt wurde erstmals auch ins Studium integriert

Wann das Leben eines Menschen beginnt und wann es endet, ergründen und erörtern über 100 Schülerinnen und Schüler aus Hattingen an der RUB. Am 7. und 8. Februar beschäftigen sie sich zwei Tage lang intensiv mit der „Bioethik im Diskurs“. In dem Großprojekt, das zum vierten Mal stattfindet, arbeiten das Alfried Krupp-Schülerlabor – Bereich Geisteswissenschaften – und das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zusammen. Das Projekt fand bereits so großen Anklang, dass es in diesem Wintersemester erstmals auch ins Studium integriert wurde.

Vom Schul- zum fachübergreifenden Lehrprojekt

Von der embryonalen Stammzelle und der Würde des ungeborenen Lebens über den „verbesserten Menschen“ (Mensch 2.0) bis hin zur Hirntod-, Organspende-Debatte und Sterbehilfe beschäftigen sich die Jugendlichen aus Hattingen mit naturwissenschaftlich-medizinischen, ethischen, rechtlichen und seelsorglichen Aspekten des menschlichen Lebens. Professor Dr. Klemens Störtkuhl ist Biologe und Studiendekan des fachübergreifenden Optionalbereichs an der RUB. Er brachte das Kooperationsprojekt maßgeblich mit auf den Weg und hat daraus ein Modul für Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen entwickelt. Das ganze Semester über haben sich die Teilnehmer mit den Aspekten der Bioethik befasst, haben Vorlesungen und Seminare besucht. Bereits im Januar dieses Jahres fand ein Workshop an der Gesamtschule in Hattingen statt, in dem die Studierenden die Schüler, die jetzt auf den Campus kommen, in die einzelnen Themen eingearbeitet haben. Das Lehrprojekt wird vom BMBF-geförderten Programm inSTUDIES unterstützt.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Klemens Störtkuhl, Studiendekan des Optionalbereichs, Leiter der AG Sinnesphysiologie, Fakultät für Biologie und Biotechnologie der RUB, Tel. 0234/32-25838, -29222
klemens.stoertkuhl@rub.de

 

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