Die RUB will’s wissen

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Nummer 31 - Bochum, 04.02.2013

Die RUB will’s wissen

Große Online-Umfrage nach 18 Jahren MINT

Schülerinnenprojekte: Was aus den Teilnehmerinnen geworden ist

Noch bevor MINT hochschulpolitisch in aller Munde war, haben sich die technischen und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Ruhr-Universität Bochum in Schulprojekten für Mädchen engagiert. Seit 1995 waren über 8.000 Schülerinnen auf dem Campus zu Gast. Nach rund 18 Jahren MINT – Schülerinnenprojekte in Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaft und Technik – will die RUB es jetzt wissen: Was ist aus den Schülerinnen von einst geworden, was haben die Projekte rückblickend gebracht? Ehemalige Teilnehmerinnen können noch bis zum 18. Februar bei der groß angelegten Online-Befragung mitmachen. Der Fragebogen steht im Internet unter:
www.rub.de/jungeuni/minthautnah

Selbstbewusster bei der Studienwahl

Zahlreiche Adressdaten sind längt veraltet. Die Befragung richtet sich daher an alle Frauen, die an einem Girls‘ Day, an einer Physikprojektwoche oder an Workshops teilgenommen haben. Die Idee, möglichst viele „Ehemalige“ zu nach ihrem Werdegang zu befragen, entstand im direkten Kontakt mit den Schülerinnen. „Immer wieder habe ich beobachtet, dass sie im Anschluss an ein MINT-Projekt selbstbewusster an die Studienwahl herangingen“, sagt Magdalena Zomerfeld, die von 2009 bis 2012 die zentralen MINT-Schülerinnenprojekte an der RUB organisiert hat. „Teilweise habe ich noch Kontakt zu unseren ‚Schülerinnen‘ von damals, sie studieren heute an der RUB Physik oder Maschinenbau – und das mit Erfolg!“

Gute Vorbilder in MINT-Fächern

„Aus wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass Schülerinnen sich eher zutrauen ein MINT-Fach zu studieren, wenn sie gute Vorbilder haben, sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden und von ihren Kompetenzen überzeugt sind“, so Zomerfeld. „Hier setzen unsere RUB-Projekte an: Die Schülerinnen merken, dass sie sehr wohl in der Lage sind, ein solches Studium aufzunehmen. Und sie erleben, dass auch in diesen Wissenschaften nur mit Wasser gekocht wird.“
Die Umfrage wird realisiert mit Unterstützung von „ZONTA Club Bochum e.V.“ (www.zonta-bochum.de). Die Ergebnisse erscheinen auf einer Webseite, um Schülerinnen von heute zu zeigen, dass es sich wirklich lohnt, an einem MINT-Projekt teilzunehmen.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Magdalena Zomerfeld, RUB, Abteilung Campus Service, Tel. 0234/32-23360
magdalena.zomerfeld@rub.de

 

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