Mit Kartoffeln kleben und in Gummistiefeln tanzen

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Nummer 23 - Bochum, 28.01.2013

Mit Kartoffeln kleben und in Gummistiefeln tanzen

Tag der offenen Tür im RUB-Schülerlabor

Mitmach-Programm für Groß und Klein

Wo die Besucher – große wie kleine – mit Kartoffeln kleben und wie Dadaisten dichten, wo sie in Gummistiefeln tanzen und Fußball rein logisch betrachten, da ist Tag der offenen Tür im Alfried Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum. Zum Mitmach-, Schnupper- und Familientag lädt das Schülerlabor am kommenden Samstag, 2. Februar alle Interessierten und Neugierigen herzlich ein (10 bis 15 Uhr, Gebäude NB, Ebene 03). Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen und Waffeln sorgen Studierende der Fachschaft Physik.

Vielfalt ist Trumpf

Mit seiner Mischung aus allen Wissenschaftsbereichen ist das Schülerlabor der RUB eins der vielfältigsten in ganz Deutschland. Von Naturwissenschaften und Mathematik über Ingenieurwissenschaften und Technik, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft bis hin zu Geistes- und Gesellschaftswissenschaften reicht das Angebot an Projekten für Schülerinnen und Schüler, die „normalerweise“ im Klassenverband auf den Campus kommen. Am Tag der offenen Tür gibt es für alle die Gelegenheit, in spannenden Experimenten selbst Hand anzulegen und mitzumachen sowie sich über die Einrichtung und die Angebote des Schülerlabors zu informieren. Angesprochen sind vor allem Familien, Lehrer und Schüler weiterführender Schulen, Studierende und Beschäftigte der RUB und benachbarter Hochschulen.

Vom Fußball zur Kalligraphie

An mehr als 20 Stationen sind die Besucher zum Ausprobieren und Experimentieren eingeladen. Sie können sich in der Kunst der chinesischen Kalligraphie versuchen, an einem dadaistischen Gesamtkunstwerk teilhaben, den „Stroop-Effekt“ am Computer ergründen („Wenn der Mund nicht spricht, was das Auge sieht“) und dem Klimawandel experimentell nachspüren. In der Chemie wird Klebstoff selbst hergestellt und es stellt sich die Frage, welcher eigentlich besser klebt: der aus Kartoffeln oder der aus Gummibärchen? Mathematiker der Ruhr-Uni laden ein, beim Thema Fußball einmal alle Emotionen wegzulassen und sich der beliebtesten aller Sportarten ganz logisch zu nähern: Gibt es den unhaltbaren Elfmeter? Wo ist der beste Platz im Stadion, wie entsteht ein Spielplan und warum ist der Ball eben nicht ganz rund? Wer danach noch Power hat, kann bei den Sportwissenschaftlern den „Gum Boot Dance“ lernen. Bei diesem traditionellen, von südafrikanischen Minenarbeitern entwickelten Tanz erzeugen die Tänzer die Musik mit einem einzigen „Instrument“ selbst – nämlich nur mit ihrem Körper und den Gummistiefeln ...

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Ursula Fischer, Alfried Krupp-Schülerlabor, Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-27081
schuelerlabor@rub.de

 

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