Standesrecht und ärztlich assistierte Selbsttötung

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Nummer 11 - Bochum, 10.01.2013

Standesrecht und ärztlich assistierte Selbsttötung

RUB-Podiumsdiskussion über die Befugnisse der Ärztekammern

Experten aus Wissenschaft und Praxis erörtern rechtliche Grauzone

Zwischen der ärztlichen Pflicht zu helfen und zu heilen und der in Deutschland nach wie vor verbotenen aktiven Sterbehilfe liegt eine rechtliche Grauzone: die ärztlich assistierte Selbsttötung. Wie weit die Befugnisse der Ärztekammern hierbei reichen, erörtern Experten aus Wissenschaft, Medizin, Rechtsprechung und Verbänden am Dienstag, 22. Januar auf einer Podiumsdiskussion in der Ruhr-Universität Bochum (17 Uhr, Veranstaltungszentrum im Mensagebäude, Saal 3). Veranstalter ist das Zentrum für Medizinische Ethik e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin sowie dem Institut für Sozial-und Gesundheitsrecht der Ruhr-Universität Bochum.

Die Veranstaltung "Wie weit reichen die Befugnisse der Ärztekammern? Standesrecht und ärztlich assistierte Selbsttötung" eröffnet der Bochumer Sozial- und Gesundheitsrechtler Prof. Dr. Stefan Huster (Geschäftsführer des Zentrums für Medizinische Ethik e.V.). Prof. Dr. Winfried Kluth (Universität Halle) führt dann mit einem kurzen Vortrag in das Thema der ärztlich assistierten Selbsttötung ein. Die anschließende Podiumsdiskussion moderiert Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof a.D. Unter ihrer Leitung diskutieren u.a. Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann, Vorsitzender des Zentrums für Medizinische Ethik e.V., Dr. Matthias Thöns, Arzt für Anästhesiologie, Notfall- und Palliativmedizin, und Jennifer Hannig-Reiners, Patientenvertreterin. Sie beleuchten und vertreten verschiedene Standpunkte zur Regelung des ärztlich assistierten Suizids in der ärztlichen Musterberufsordnung und deren Umsetzung durch die Landesärztekammern.

Bitte anmelden

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Medien sind herzlich willkommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden Interessierte um Anmeldung bis zum 17.1.2013 per E-Mail gebeten:

med.ethics@rub.de

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Anne de Vries, Ursula Kampmeier, Zentrum für Medizinische Ethik Bochum e.V., Geschäftsstelle, Tel. 0234/32-27084
med.ethics@rub.de

 

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