C60: Kulturelle Praxis erforschen und gestalten

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Nummer 276 - Bochum, 24.08.2012

C60: Kulturelle Praxis erforschen und gestalten

RUB und UniverCity schaffen Raum für Kunst und Wissenschaft

Termin: Einladung zum Pressegespräch und zur Eröffnung

Ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst und Wissenschaft entsteht im Bochumer Zentrum. „C60 | Collaboratorium für kulturelle Praxis“ vereint verschiedene Kunstformen und wissenschaftliche Disziplinen. Das Programmspektrum reicht von Bildender Kunst über Literatur, Theater, Film, Musik und neue Medien bis zu Design, Architektur und Stadtentwicklung. Die Ruhr-Universität Bochum eröffnet das C60 in Kooperation mit ihren Partnern von UniverCity Bochum.

Termin 1: Abendveranstaltung

Anlässlich des Programmstarts laden die Verantwortlichen alle Interessierten zu einer öffentlichen Vorstellung ein:

Donnerstag, 30. August 2012
18.30 bis 23 Uhr
Alter Bochumer Hauptbahnhof – Rotunde
Konrad-Adenauer-Platz 3
44787 Bochum


Termin 2: Presserundgang

Vertretern der Medien bieten die Initiatoren zusätzlich die Möglichkeit, sich bereits vorab ein Bild von der Einrichtung C60 und den zahlreichen Projekten zu machen. Dr. Sven Sappelt, Initiator und Sprecher des C60 Collaboratoriums, der Künstler Prof. Mischa Kuball, der Architekt und Stadtplaner Prof. Andreas Fritzen sowie weitere Beteiligte aus Kunst und Wissenschaft stehen vor Ort als Gesprächspartner zur Verfügung. Der Presserundgang findet statt am
Donnerstag, 30. August, von 12 bis 13 Uhr (Adresse s. o.).


Grußworte zur Eröffnung

Die Eröffnungsveranstaltung am Abend beginnt mit Grußworten von:

  • Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum
  • Gerhard Möller, Kanzler der RUB
  • Reinhard Krämer, Ministerium FKJKS des Landes NRW
  • Prof. Dieter Gorny, Direktor des European Centre for Creative Economy

Nach einer Einführung in die Grundkonzeption des C60 Collaboratoriums erwartet die Besucher ein umfangreicher Ausstellungsparcours mit Bildern, Fotografien, Videoscreenings, Medieninstallationen, Performances. Zu sehen und zu erleben sind unter anderem Beiträge von: Minus1Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien Köln (Prof. Mischa Kuball), Fachbereich Architektur der HS Bochum (Prof. Andreas Fritzen), Kunstgeschichte und Kunstsammlungen der RUB (Dr. Friederike Wappler), Theaterwissenschaft der RUB (Prof. Dr. Sven Lindholm), Medienwissenschaft der RUB (Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, Prof. Dr. Erich Hörl, Prof. Dr. Senta Siewert), Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB (Dr. Patrick-Benjamin Bök), Gender Studies der RUB (Prof. Dr. Katja Sabisch), BoSKop Kulturbüro (Heiko Jansen), Friedrich-Bödecker-Kreis NRW und Literarische Gesellschaft Bochum (Dr. Sarah Meyer-Dietrich), Klangnetz e.V. Berlin (Asmus Trautsch).

Im C60 geht es nicht allein um die Produktion und Präsentation von zeitgenössischer Kunst, sondern ebenso um die (kultur-)wissenschaftliche Reflexion gesellschaftspolitischer Themen wie Migration, Integration, Urbanismus, Digitalisierung, Nachhaltigkeit. Ziel ist, neue Formen der Zusammenarbeit zu erforschen und zu erproben: zwischen verschiedenen Fächern, zwischen Wissenschaft und Kunst, Hochschulen und Stadt, öffentlichen und privaten Einrichtungen. C60 verweist dabei über die gleichnamige Kohlenstoffverbindung – das Fulleren – auf die innovationsfreudige und grenzüberschreitende Arbeitsweise ihres Namenspatrons: Richard Buckminster Fuller.

Mit der Verortung des C60 Collaboratoriums im Alten Bochumer Hauptbahnhof möchten die Verantwortlichen den Austausch zwischen den Hochschulen und der Stadt weiter intensivieren und langfristig einen überregional sichtbaren Beitrag zur Entwicklung des Kreativquartiers Viktoriaviertel sowie dem kulturellen Leben Bochums leisten.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Dr. Sven Sappelt, Sprecher des C60 Collaboratoriums für kulturelle Praxis
sven.sappelt@rub.de