Weitere 40.000 Euro für besseres gegenseitiges Verständnis

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Nummer 420 - Bochum, 20.12.2011

Weitere 40.000 Euro für besseres gegenseitiges Verständnis

DAAD fördert Partnerschaft zwischen RUB und Universität Ulan Ude

Erfolgreiches Projekt mit Sibirien wird um zwei Jahre verlängert

Mit 20.000 Euro pro Jahr fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Beziehungen des Germanistischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum mit der Staatlichen Hochschule Ulan Ude (Burjatien/GUS) für zwei weitere Jahre (2012 und 2013). Somit kann die erfolgreiche Partnerschaft Ende 2013 ihr zehnjähriges Jubiläum feiern.

Partner seit Januar 2004

Die Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) Ruhr-Universität Bochum – Staatliche Hochschule Burjatien in Ulan Ude wird seit Januar 2004 vom DAAD gefördert. Ziel dieser Partnerschaft war und ist vor allem die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler. Diese Weiterqualifizierung spannt einen weiten Bogen: ausgehend von methodisch-didaktischen Fragen über landeskundliche Inhalte, Medientechnologie und E-Learning, literatur- und sprachwissenschaftliche Aspekte des Deutschen als Fremdsprache bis hin zur Übersetzung. Hinzu kommen die Curriculaentwicklung, der Austausch von Lehrkräften und die Organisation spezieller Veranstaltungen rund um das Thema Deutschlernen.

Tagung in Ulan Ude

Beispielsweise wird in Ulan Ude 2012 eine internationale Tagung zum Thema „Deutsche Sprache - Sprache der Freundschaft, der Partnerschaft, der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kooperation“ stattfinden, die der weiteren Vernetzung der sibirischen Hochschule dienen soll. Vor einigen Jahren veranstalteten die beiden Institute bereits ein Seminar am Baikalsee, wo über das Bild Sibiriens in der deutschsprachigen Reiseliteratur diskutiert wurde. Verantwortlich für das Projekt ist Prof. Dr. Hans-R. Fluck, der die Partnerschaft mit seinem Kollegen Prof. Anatoli Karpov begründet und von Anfang an begleitet hat.

Gegenseitiges Lernen

Gegenseitiges Lernen wird in diesem Projekt groß geschrieben, damit die Partnerschaft nicht zur Einbahnstraße wird. So dienen zum Beispiel die Aufenthalte an den Hochschulen in Bochum und Ulan Ude nicht nur dem wissenschaftlichen Austausch, sondern auch dazu, das jeweils andere Land und seine Menschen besser zu verstehen.

Redaktion

Arne Dessaul
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-R. Fluck, Germanistisches Institut der Ruhr-Universität, Tel. 0234-3225099
hans.r.fluck@rub.de

 

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