Drei Wochen lernen, erinnern und hoffentlich nicht vergessen
“European Campus of Excellence” an der RUB: Das Schicksal der Gedächtnisspur
Europäische Studierende erwartet vielseitiges Programm
Gedächtnisspuren erschaffen und löschen
Neue Gedächtnisspuren erzeugen die Studierenden in der ersten Woche der Summer School, indem sie als Versuchsleiter und Probanden an einem Gedächtnisexperiment teilnehmen. Am Computer prägen sie sich Bilder von Objekten ein, die sie drei Tage später im Kernspintomographen von neuen Objekten unterscheiden müssen. Die hierbei aufgezeichnete Hirnaktivität lernen sie anschließend mit speziellen Programmen zu analysieren. In einer weiteren praktischen Übung erweben die Studierenden in dieser Woche auch erste Programmierkenntnisse und Einblicke in neuronale Netze. Wie Mäuse sich erinnern, wird in der zweiten Woche untersucht. Die letzte Woche ist schließlich dem Vergessen gewidmet. In einem typischen Versuch für Menschen erforschen die Teilnehmer der Summer School, wie konditionierte Verhaltensweisen gelöscht werden können.
Programm mit internationalen Spitzenforschern
Die praktischen Übungen werden von Vorlesungen begleitet, die teils internationale Forscher, teils Neurowissenschaftler der RUB halten. Prof. Dr. Jan Born (Universität Lübeck) referiert etwa zum Thema „Schlaf und Gedächtnis”. Prof. Dr. Yadin Dudai (Weizmann Institute of Science) beschäftigt sich mit grundsätzlichen Konzepten der Gedächtnisforschung, Dr. Asaf Gilboa (University of Toronto) mit der Plastizität des menschlichen Gehirns und Prof. Dr. Andrew Mayes (University of Manchester) mit der Bedeutung unterschiedlicher Bereiche des Schläfenlappens für das Wiedererkennen. Höhepunkte im Programm sind der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Ray Dolan (University College London) sowie die öffentlichen Abendvorträge, zu denen sich weitere Informationen im Internet finden:
http://eceneuroscience.blogs.ruhr-uni-bochum.de/category/public-keynotes/



