Was Texte verständlich macht

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Nummer 170 - Bochum, Wuppertal 30.05.2011

Was Texte verständlich macht

Neues DFG-Forschungsprojekt bewilligt

Welche Merkmale müssen Texte aufweisen, um besonders leicht und gut verständlich zu sein? Diese Frage ergründen Prof. Dr. Cornelia Gräsel von der School of Education an der Bergischen Universität Wuppertal und Prof. Dr. Gerhard Rupp vom Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum in einem neuen gemeinsamen Forschungsprojekt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Projekt jetzt bewilligt und fördert es über zwei Jahre mit insgesamt 200.000 Euro (100.000 Euro je Projektpartner).

Textkohäsion: Der rote Faden

„Ziel unseres Forschungsprojektes ist es, verschiedene Textstrukturen daraufhin zu untersuchen, wie sie sich auf das Verständnis von Texten auswirken“, so Prof. Gräsel. Die Wissenschaftler interessiert dabei vor allem die Textkohäsion – das sind Merkmale, die den roten Faden in Texten bilden: Verknüpfungen der Satzfolge oder das Herausstellen strukturierender Merkmale, wie zum Beispiel in dem Satz „Im Folgenden werde ich auf drei Punkte eingehen“. In empirischen Tests mit Schülerinnen und Schülern erforschen die Wissenschaftler, wie sich Merkmale der Textkohäsion in Sachtexten und literarischen Texten auf das Leseverständnis auswirken.
Der jetzt bewilligte Antrag entstammt einer seit 2005 unter der Leitung von Prof. Rupp laufenden Forschungsinitiative zur fachdidaktischen Leseforschung „Lego – Lesen als Grundorientierung in den Unterrichtsfächern“.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Cornelia Gräsel, School of Education, Bergische Universität Wuppertal, Tel. 0202/439-3132
graesel@uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Gerhard Rupp, Ruhr-Universität Bochum, Germanistisches Institut, Literaturdidaktik, Tel. 0234/32-22567
gerhard.rupp@rub.de

 

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