Plastischer Chirurg wird Senator auf Lebenszeit

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Nummer 161 - Bochum, 23.05.2011

Plastischer Chirurg wird Senator auf Lebenszeit

RUB-Medizin: Prof. Hans-Ulrich Steinau erhält hohes Ehrenamt der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Zum Senator auf Lebenszeit hat die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie den Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Bergmannsheil (Universitätsklinikum der RUB), Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau, ernannt. Steinau erhielt die Ehrung auf dem Chirurgenkongress Anfang Mai in München für seine „langjährigen Verdienste um die Gesellschaft“, wie es in der Begründung heißt. Steinau war von 2006 bis 2007 Präsident der angesehenen Fachgesellschaft. Sie vertritt einschließlich ihrer Mitgliedsgesellschaften rund 17.500 Chirurgen. „Die Ernennung ist nicht nur eine große Ehre für mich, sondern auch eine Anerkennung für die plastische Chirurgie generell“, so Prof. Steinau. „Denn mit meiner Person wurde erstmalig seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 1872 ein plastischer Chirurg in dieses hohe Amt berufen.“

21 Mitglieder zählt der Senat der Fachgesellschaft. Sie sind berechtigt, an den Sitzungen des Präsidiums teilzunehmen, und üben beratende Funktionen aus.

Vita Hans-Ulrich Steinau

Hans-Ulrich Steinau wurde am 27. April 1946 in Sulzbach am Taunus geboren. Nach seinem Medizinstudium an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und anschließender Promotion in Heidelberg arbeitete Steinau zunächst als Assistenzarzt an der Klinik für Kinderchirurgie in Frankfurt-Höchst. Es folgten Stationen am Universitätsklinikum Frankfurt, am Akademischen Krankenhauses St. Markus (Frankfurt am Main) und am Klinikum rechts der Isar (TU München) u. a. mit den Facharztausbildungen für Chirurgie, Plastische Chirurgie und Handchirurgie. Nach der Habilitation an der Goethe-Universität wurde Steinau 1990 zum Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum berufen, das zum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB) gehört.

Renommierter Chirurg

Zahlreiche Auslandsaufenthalte und Gastprofessuren unter Anderem an der Harvard Medical School in Boston und der Duke University in Durham ergänzen seine Vita. Von 2001 bis 2003 war Steinau Präsident der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen, von 2006 bis 2007 stand er der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie als Präsident vor. Er erhielt verschiedene renommierte Auszeichnungen, darunter den „Bernhard von Langenbeck Preis“ (1981), die „Dieffenbach Büste“ (2002), die „Karl Schuchardt Medaille“ (2009) und den „Erich Lexer Preis“ (2009). Während seiner Zeit am Bergmannsheil hat er Rufe an die Universität Leuven (Belgien), an die RWTH Aachen und an die Charité in Berlin erhalten, denen er nicht nachgekommen ist.
Zu seinen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten gehören die posttraumatische und onkologische plastische Wiederherstellungschirurgie, die Schwerbrandverletztenversorgung, die rekonstruktive Mikrochirurgie und das Komplikationenmanagement. Zudem ist Steinaus Klinik eines der international renommiertesten operativen Referenzzentren für Weichteilsarkome mit derzeit über 3000 behandelten Patienten.

Redaktion

Robin Jopp / Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau, Direktor der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum, Tel. 0234/302-6841
hans-ulrich.steinau@bergmannsheil.de

Pressekontakt:
Robin Jopp, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wi-Med Bergmannsheil GmbH, Tel.: 0234/302-6125
robin.jopp@bergmannsheil.de

 

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Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau

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