Schläge im Namen des Herrn?

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Nummer 158 - Bochum, 18.05.2011

Schläge im Namen des Herrn?

Erforscht: Konfessionelle Heimerziehung in Deutschland

PK: RUB-Theologen stellen umfangreiche Projektergebnisse vor

Sehr geehrte Damen und Herren,

Berichte von ehemaligen Heimkindern über entwürdigende und demütigende Lebensbedingungen brachten in jüngerer Vergangenheit ein Thema ins Rollen, das fast schon in Vergessenheit zu geraten drohte. Die konfessionelle Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den 1950er und 60er Jahren ist heute kein unbekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mehr: Die Bochumer Theologen Prof. Dr. Traugott Jähnichen (Evangelisch-Theologische Fakultät der RUB) und Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Katholisch-Theologische Fakultät) haben in einem gemeinsamen, konfessionsübergreifenden Projekt seit 2008 die Geschichte der Heimfürsorge grundlegend erforscht und stellen ihre Ergebnisse jetzt vor. Historische, rechtliche und pädagogische Analysen der kirchlichen Heimerziehung ergänzen die Forscher um eine differenzierte Heimstatistik, eine „Typologie“ konfessioneller Heime und Fallstudien.

TERMIN

Um Sie ausführlich über die Ergebnisse der Studie zu informieren, lade ich Sie herzlich ein zu einer

Pressekonferenz
am Dienstag, 24. Mai
um 14 Uhr
im Mensa-Gebäude, Ebene 01 (Bistro-Ebene), Westseite, Raum 3

Gesprächspartner

Als Gesprächspartner erwarten Sie:

  • Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Christliche Gesellschaftslehre, Evangelisch-Theologische Fakultät der RUB
  • Prof. Dr. Wilhelm Damberg, Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Katholisch-Theologische Fakultät der RUB
  • Dr. Hans Ulrich Anke, Präsident des EKD-Kirchenamtes und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland am Runden Tisch „Heimerziehung“
  • Johannes Stücker-Brüning, Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz und der Deutschen Ordensobernkonferenz am Runden Tisch "Heimerziehung", Katholische Kirche in Deutschland

Bitte anmelden

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der PK an, damit wir ausreichend Informationsmaterial für Sie bereithalten können: per E-Mail an josef.koenig@rub.de

Ich würde mich freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder in der RUB zu begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef König

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB