RUB mit zwei Anträgen erfolgreich: Förderung zur Verbesserung der Lehre

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Nummer 157 - Bochum, 17.05.2011

RUB mit zwei Anträgen erfolgreich: Förderung zur Verbesserung der Lehre

Über 12 Mio. Euro für leichtere Übergänge in die Uni und in den Beruf

Mehr Freiraum und individuelle Profilbildung im Studium

Mit mehr als 12 Mio. Euro fördert das Bundesforschungsministerium die Verbesserung der Lehre an der Ruhr-Universität: Sie war mit gleich zwei Anträgen im „Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“ erfolgreich. Mit dem Fördergeld will die RUB Studierenden mehr Möglichkeiten zur Entwicklung ihres individuellen Studienprofils geben und Übergänge reibungsloser gestalten, z.B. von der Schule in die Uni und von der Uni in den Beruf. Gemeinsam mit den Universitäten Aachen und Dortmund entwickelt die RUB zudem Konzepte für die bessere Ingenieursausbildung. Die entsprechenden Projekte werden zunächst für fünf Jahre gefördert. Insgesamt stehen in dem Programm bis 2020 rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns über die Wertschätzung für die Studienreform und den Rückenwind für die Umsetzung der Projekte, die Lehrende und Studierende gemeinsam ausgearbeitet haben“, sagt Prof. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre der RUB.

„inStudies“: Mehr Freiheit zur Profilbildung

Das Ziel des Projektvorhabens „inStudies“ ist es, Studierenden stärker als bislang die Ausbildung eines individuellen Studienprofils zu ermöglichen. Das Projekt konzentriert sich auf die Übergänge von der Schule in die Hochschule und aus der Hochschule in die berufliche Praxis. Gezielte Beratung und geeignete Lehrangebote sollen diese Schnittstellen begleiten. „inStudies“ stärkt zudem das internationale und interdisziplinäre Studieren. Es gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den Erkenntnisprozessen ihres Faches auseinander zu setzen und diese in übergeordnete Zusammenhänge und gesellschaftliche Fragestellungen einzuordnen. Die heterogene Studierendenschaft der RUB, die u.a. unterschiedliche Vorkenntnisse bei Aufnahme des Studiums mitbringt und sich durch verschiedene Interessen und Entwicklungsziele auszeichnet, soll so bei der Entwicklung ihres persönlichen Studienprofils unterstützt werden.

Schon beim Start 8000 Studierende erreichen

Das Projekt „inStudies“ wird gemeinsam von Rektorat und Fakultäten getragen. Die Implementierung nimmt ihren Ausgangspunkt beim Optionalbereich, einem Wahlpflichtbereich von 30 Credit Points, der im Zwei-Fach-Bachelor-Modell unter Mitwirkung von 34 Studienfächern bereits curricular verankert ist. Er bietet den Freiraum für neue Formate zur individuellen Profilbildung der Studierenden. So können mit dem Projektstart bereits 8000 Studierende erreicht werden.

ELLI: exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften

Gemeinsam mit den Universitäten Aachen und Dortmund war die RUB zudem mit einem Antrag zum exzellenten Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften (ELLI) erfolgreich. Darin geht es unter anderem um die Entwicklung virtueller Lernwelten mit der Einführung, dem Ausbau und der systematischen Vernetzung teleoperativer Laboreinrichtungen und Computer-generierten simulierten Versuchen und die Förderung internationaler Mobilität. Zudem wollen die Hochschulen Formate entwickeln, die die professionelle Handlungskompetenz von Ingenieuren im Studium stärken. Dazu gehört u.a. die interkulturelle Kompetenz und der interdisziplinäre Dialog.

Redaktion

Meike Drießen
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24745
prorektor-lehre@rub.de