„Liebe und Gerechtigkeit“

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Nummer 153 - Bochum, 16.05.2011

„Liebe und Gerechtigkeit“

Kolloquium des Instituts für Philosophie I startet

Konzeptionen von Gerechtigkeit: Vier Vorträge im Sommersemester

Mit dem Thema „Liebe und Gerechtigkeit“ startet das öffentliche Kolloquium des Instituts für Philosophie I an der RUB und des BMBF-Verbundprojekts „Kulturen der Gerechtigkeit“ am kommenden Mittwoch, 18. Mai (18.15 Uhr, Hörsaal HGA 30). Wissenschaftler aus Basel, Istanbul, Münster und Frankfurt fragen in ihren Vorträgen nach Konzeptionen von Gerechtigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln – von Gerechtigkeit bei Aristoteles bis hin zu Grenzen moralischen Handelns in der modernen Demokratie. Die Vorträge mit anschließender Diskussion finden an vier Terminen im Sommersemester statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das Phänomen der Liebe

Das Phänomen der Liebe in seinen unterschiedlichen Facetten inspiriert die Dichtung seit ihren Anfängen, es hat jedoch auch die Philosophie bereits in der Antike beschäftigt und ist heute ebenso Gegenstand der empirischen Wissenschaften. Neigt eine bestimmte Forschungsrichtung dazu, Liebe ganz auf eine Sache der Hormone zu reduzieren, fragt die Philosophie vor allem nach den verschiedenen Modellen der Liebe als einer zwischenmenschlichen Begegnung sowie nach der Abgrenzung der Liebe von anderen Beziehungsformen. Ist Liebe primär selbstlose Sorge für den Anderen oder lässt sie sich besser als „dialogische Gestaltung eines gemeinsamen Lebens“ begreifen? Wie unterscheidet sich Liebe von Freund¬schaft im Bereich des Privaten, in welchem Bezug steht sie zum Ideal der Gerechtigkeit?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Forschung von Prof. Dr. Angelika Krebs, die als Philosophin an der Universität Basel lehrt. Die Vortragsreihe „Pluralität und Interkulturalität von Gerechtigkeitskonzeptionen“ wird am 22.6., 30.6. und 13.7. fortgesetzt.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Forschungsstelle Russische Philosophie und Ideengeschichte, Institut für Philosophie I der RUB, Tel. 0234/32-28730
gerechtigkeit@rub.de