Bochumer Anglist ist Vizepräsident der Shakespeare-Gesellschaft

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Nummer 149 - Bochum, 13.05.2011

Bochumer Anglist ist Vizepräsident der Shakespeare-Gesellschaft

Prof. Dr. Roland Weidle wurde im Mai ins Präsidium gewählt

2012 findet die große Shakespeare-Konferenz in Bochum statt

Der Bochumer Anglist Prof. Dr. Roland Weidle ist neuer Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Er wurde auf der Jahrestagung der Gesellschaft am 1. Mai in Weimar in den Vorstand und zum Stellvertreter des neuen Präsidenten Prof. Dr. Tobias Döring gewählt.

Glauben und Zweifeln bei Shakespeare

Zum Abschluss ihrer Jahrestagung in Weimar wählte die Shakespeare-Gesellschaft turnusgemäß ihren gesamten Vorstand neu. Er hat sich deutlich verjüngt: Sowohl Präsident als auch Vizepräsident sind erst 45 Jahre alt. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Als älteste literarische Gesellschaft Deutschlands (2014 feiert sie ihren 150-jährigen Geburtstag) ist sie zugleich eine der jüngsten, was Mitglieder und Tagungsteilnehmer betrifft. Das neue Präsidium will die Shakespeare-Gesellschaft noch stärker ins Bewusstsein rücken, auch durch Einmischung in die öffentliche Diskussion. Nicht zufällig wird sich die erste große Konferenz des neuen Vorstandes im Frühjahr 2012 in Bochum dem Thema „Glauben und Zweifeln bei Shakespeare“ widmen und die Frage des Mit- und Gegeneinanders der Religionen in Shakespeares Stücke und zu seiner Zeit verhandeln.

Vita Prof. Weidle

Roland Weidle besetzt seit Oktober 2009 den Lehrstuhl für Anglistik, insbesondere Literatur der Shakespeare-Zeit und frühen Neuzeit an der Ruhr-Uni Bochum. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u.a. Dramentheorie, Drama der frühen Neuzeit, Shakespeare, Tragödientheorie und Lyrik des 17. Jahrhunderts. Roland Weidle studierte ab 1985 Anglistik und Ostslawistik in Hamburg, Leningrad und Norwich. Nach seinem Master arbeitete er zunächst beim ZDF und der Agentur Stella Studios/Stella Events. 1996 kehrte er an die Uni Hamburg zurück, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anglistik und Amerikanistik tätig war, aber auch den Theaterworkshop „University Players“ leitete; 1998-2000 war er zudem Produzent des Theaterstücks Ladies‘ Night. Nach seiner Promotion (2001) blieb Weidle an der Uni Hamburg, wo er sich 2007 habilitierte.

Redaktion

Arne Dessaul
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Roland Weidle, Englisches Seminar der RUB, Lehrstuhl für Anglistik, insbesondere Literatur der Shakespeare-Zeit und frühen Neuzeit, GB 6/141, Tel. 0234/32-27943
Roland.Weidle@rub.de

 

Prof. Dr. Roland Weidle

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