Tagung: Piraterie im Mittelalter ++ Ursachen von Kriminalität

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Nummer 130 - Bochum, 28.04.2011

Tagung: Piraterie im Mittelalter ++ Ursachen von Kriminalität

Termine und Veranstaltungen an der RUB

++ Piraterie im Mittelalter ++

Sie gelten als "Feinde der Menschheit" oder "Schrecken der Meere", werden ebenso gefürchtet wie romantisch zu Helden stilisiert: Piraten und Seeräuber spielen noch in der heutigen Vorstellungswelt und literarischen Traditionen eine große Rolle. Mit den Überfällen auf Schiffe vor der somalischen Küste bekommt die Frage des Umgangs mit Seeraub und Piraterie eine neue, hoch aktuelle Dimension. Das Zentrum für Mittelmeerstudien der RUB geht der historischen Bedeutung von Piraterie im Mittelmeerraum in einer Tagung nach. Vom 5. bis zum 7. Mai diskutieren Spezialisten aus zehn Ländern im Veranstaltungszentrum über "Gefährdete Konnektivität – Piraterie im Mittelmeerraum". Von den Seevölkern, die im 13. Jahrhundert v.Chr. frühe Zivilisationen in Syrien zu Fall brachten, über die Politisierung von Piraterie in der griechischen und römischen Antike bis zum Korsarenwesen der Neuzeit wird ein weiter Bogen gespannt. Gefragt wird nach den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen von Piraterie in unterschiedlichen Zeiten und nicht zuletzt, welchen Beitrag diese historischen Erfahrungen noch zum heutigen Umgang mit Piraterie leisten.

Weitere Informationen
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mittelmeerstudien/

++ Kriminalität auf den Grund gehen ++

40 Studierende des weiterbildenden Masterstudienganges „Kriminologie und Polizeiwissenschaft“ der Juristischen Fakultät sind am Ziel: Am 6. Mai 2011 erhalten sie den international anerkannten „Master of Criminology and Police Science (M.A.)“ (10 Uhr im Veranstaltungszentrum der RUB, Saal 2). Die Gerichtsreporterin des Spiegel, Gisela Friedrichsen, hält den Festvortrag über „Verändern die Medien die Strafjustiz?“. Im berufsbegleitenden Bochumer Studiengang beschäftigen sich Praktiker aus Justiz, Polizeidienst, Sozialarbeit und Psychologie intensiv mit Ursachen von Kriminalität sowie aktuellen Fragestellungen aus der Kriminologie und der Polizeiwissenschaft. Bewerbungen für das nächste Studienjahr (Beginn Januar 2012) können noch bis zum 15. Juli 2011 eingereicht werden. Voraussetzung für die Zulassung sind ein einschlägiger Universitäts- oder Fachhochschulabschluss sowie eine mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung.

Weitere Informationen
http://www.makrim.de

Redaktion

Dr. Josef König
Pressestelle RUB