Medizinische Fakultäten vertiefen Zusammenarbeit

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Nummer 43 - Bochum, Duisburg-Essen, 11.02.2010

Medizinische Fakultäten vertiefen Zusammenarbeit

Gemeinsam forschen und lehren: Effizienz in der UAMR

Die Medizinischen Fakultäten der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen haben kürzlich ihre enge Zusammenarbeit bekräftigt. In einer gemeinsamen Erklärung vereinbarten sie ergänzende Angebote in der Lehre und gemeinsame Anstrengungen in der Forschung. Dadurch rücken die Fakultäten innerhalb der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) enger zusammen und nutzen Synergieeffekte, die ein effizienteres Arbeiten möglich machen.

Synergieeffekte in der Lehre

Die Ergänzung des jeweiligen Lehrangebots der beiden Fakultäten gelingt bereits erfolgreich in den Fächern „Rechtsmedizin“, das nur in Essen vertreten ist, aber an beiden Standorten gelehrt wird, sowie in „Geschichte und Terminologie der Medizin“, in dem der Fall umgekehrt liegt. Die Fakultäten wollen prüfen, ob ähnliche Kooperationen in weiteren Fächern möglich sind. Die Studiendekane werden sich regelmäßig zur gegenseitigen Information und Strategieplanung treffen.

Gemeinsame Projekte in der Forschung

Auch in der Forschung gibt es schon erfolgreiche Kooperationen zwischen den beiden Medizinischen Fakultäten. So sind beide Partner im Transregio-Sonderforschungsbereich 60 „Interaktion von Viren mit Zellen des Immunsystems bei persistierenden Virusinfektionen: Grundlagen für die Immuntherapie und Impfungen“, an dem auch die Universität Wuhan (China) beteiligt ist. Ein weiterer gemeinsamer SFB ist in Planung. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es auch beim Graduiertenkolleg „Modulation von Wirtszellenfunktionen zur Behandlung viraler und bakterieller Infektionen“. Die Dekane vereinbarten für die Zukunft die Einbindung der jeweiligen Partnerfakultät in Verbundprojektanträge und eine gemeinsame Strategieplanung.

Den Nachwuchs fördern und strategisch planen

Außerdem planten die Fakultätsvertreter einen gemeinsamen Forschungstag, um die Zusammenarbeit zwischen Nachwuchsforschern der beiden Standorte zur stärken. Dem gleichen Ziel dient die anteilige Förderung von gemeinsamen Projekten von Forschern beider Fakultäten durch interne Forschungsförderinstrumente. Strategiegespräche der beiden Dekane sollen auch in Zukunft die Zusammenarbeit stärken.

Redaktion

Meike Drießen
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

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