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Nummer 26 - Bochum, 25.01.2010

Termine und Veranstaltungen

Kolloquium und Workshop „Neocybernetics“ ++Symposium: 50 Jahre nach Godesberg ++ Vortrag: Wege aus der Krise

++ Neokybernetik: Schlüsselkonzepte der Medienwissenschaft ++

Der amerikanische Medientheoretiker und -philosoph Mark B. Hansen (Duke University) ist in dieser Woche zu Gast an der Ruhr-Universität. Am kommenden Mittwoch, 27.1. hält er im Bochumer Kolloquium Medienwissenschaft (bkm) einen Abendvortrag zum Thema „Ubiquitous Sensorium, or the Autonomy of the Peripheral“ (18 Uhr, GABF 04/611). Am Donnerstag, 28.1. findet ein Workshop mit Mark B. Hansen statt, in dem es um „Neocybernetics“ geht. Neokybernetik hat sich tief in unsere wissenschaftliche Beschreibungskultur und in unsere kulturelle Selbstwahrnehmung eingesenkt. Ihre Schlüsselkonzepte wie Selbstorganisation, Emergenz, Autopoiesis, Rekursion oder Komplexität sind zu Grundbegriffen der zeitgenössischen Medien- und Technowissenschaften avanciert, der Kognitionswissenschaften ebenso wie der chaos und complexity studies oder der sozialen Systemtheorie. Als „zentrale Chiffren“ stehen sie im Workshop auf dem Prüfstand. Die Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich an alle Interessierten; für den Workshop wird um Anmeldung über die bkm-Homepage gebeten.

Weitere Informationen
http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de/

++ Nach Godesberg: 50 Jahre programmatischer Fortschritt? ++

Im November 1959 verabschiedet, gilt das Godesberger Programm der SPD bis heute als das wichtigste programmatische Zeugnis der Sozialdemokratie des 20. Jahrhunderts. Es markiert nicht nur den Wandel der SPD von der Arbeiter- zur Volkspartei, sondern dokumentiert auch eine Neuorientierung in zentralen Bereichen wie der Wirtschafts- und Grundwertepolitik. 50 Jahre danach schaut das Institut für soziale Bewegungen der RUB (ISB) aus heutiger Sicht auf die damals in Gang gesetzten Entwicklungen und Reformen (Samstag, 6. Februar, 11 bis 15 Uhr, Haus der Geschichte des Ruhrgebiets). Die Festrede hält Franz Müntefering, zu Gast sind außerdem die Berliner Historikerin Helga Grebing, Hartmut Soell (Heidelberg) sowie Thomas Eiskirch (SPD Bochum), die mit den Bochumer Wissenschaftlern Klaus Tenfelde, Dietmar Petzina, Traugott Jähnichen und Bernd Faulenbach diskutieren. Das Symposium wird zu Ehren von Prof. Faulenbach veranstaltet, der sowohl Vorsitzender der Bochumer SPD war als auch Vorstandsmitglied des ISB ist. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 2. Februar.

Weitere Informationen
http://www.rub.de/isb

++ Der dauerhafte Weg aus der Krise ++

"Aufwärts, aber wie - finden Politik und Gesellschaft einen dauerhaften Weg aus der Krise?" Zu diesem Thema spricht der ehemalige BDI- und Leibniz-Präsident Hans-Olaf Henkel am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 18 Uhr in der Ruhr-Universität Bochum (Veranstaltungszentrum, Saal 1). Der Vortrag ist öffentlich und richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung ist Teil der dritten "Doctoral Conference in Economics" der "Ruhr Graduate School in Economics" (RGS Econ), die am 11. und 12. Februar in Bochum stattfindet. Die Konferenz dient dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung internationaler Jungwissenschaftler auf dem Fachgebiet der Ökonomie. Die Themen sind breit gefächert und umfassen unter anderem Wirtschaftswachstum, Gesundheit, Spieltheorie und Makroökonomie. Der Eintritt zum Vortrag von Hans-Olaf Henkel ist frei, um Anmeldung unter rgs@rwi-essen.de oder unter Tel. 0201/8149-222 wird bis zum 1. Februar 2010 gebeten.

Weitere Informationen
http://www.conference.rgs-econ.org

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB