Wie dick ist eigentlich Alufolie?

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Nummer 83 - Bochum, 17.03.2010

Wie dick ist eigentlich Alufolie?

KEMIE: Kinder und Eltern erforschen Aluminium

Industrievertreter zu Gast im RUB-Schülerlabor

Wie dick ist eigentlich Alufolie? Woraus besteht ein Saftkarton? Diese Fragen können Eltern und Kinder mit Expertenunterstützung im Projekt KEMIE (Kinder Erleben Mit Ihren Eltern Chemie) beantworten: Am Samstag, 20. März (9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr), ist Guido Aufdemkamp vom Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) im RUB-Schülerlabor zu Gast. Er bietet kind- und auch erwachsenengerechte Einblicke in die Herstellung von Aluminiumfolien und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des glänzenden Metalls. Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Warum Frischmilch-Kartons kein Alu enthalten

Nicht nur Kinder sind begeistert, wenn sie im Experiment feststellen, dass der von zu Hause mitgebrachte Getränkekarton nicht komplett verbrennt, sondern eine dünne Schicht Aluminiumfolie zurückbleibt. „Aluminium wird aufgrund seiner Barrierefunktion als Verpackungsmaterial oder Bestandteil von Verpackungen eingesetzt“, erklärt Guido Aufdemkamp. „Das ist ökonomisch aber nur bei länger haltbaren Produkten sinnvoll. Bei der nur zehn Tage haltbaren Vollmilch beispielweise erübrigt sich dies. Ihre Verpackung enthält kein Aluminium.“ So haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern etwas gelernt und werden beim nächsten Einkauf sicherlich bewusster darauf achten, wie häufig Aluminium als Verpackungsmaterial für Lebensmittel eingesetzt wird, sei es zum Einwickeln von Butter oder zum Verschließen des Joghurts. Auch das Rätsel um die Dicke der verwendeten Aluminiumverpackungen wird gelöst.

KEMIE für Kinder der Klassen 3 bis 6

Das Eltern-Kind-Projekt KEMIE, initiiert von Prof. Dr. Katrin Sommer und Adrian Russek (Didaktik der Chemie), läuft seit Oktober 2008 im Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Kinder der 3. bis 6. Jahrgangsstufe können chemischen Alltagsfragen an insgesamt neun Versuchstagen (von Oktober bis Juni) experimentell auf den Grund gehen. Ermöglicht wird das Projekt KEMIE durch die Förderung des Fonds der chemischen Industrie und der MINT Stiftung Ruhr/Vest.

Redaktion

Meike Drießen
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Adrian Russek, Didaktik der Chemie, Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234 32 28941
adrian.russek@rub.de

 

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