Chinesisch kreativ

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Nummer 67 - Bochum, 01.03.2010

Chinesisch kreativ

Schülerwettbewerb im Landesspracheninstitut in der RUB

Spannende Begegnung mit einer neuen Sprache und Kultur

Ob Lieder, Theaterszenen, Sketche oder Gedichte: Kreativität und Spaß sind gefragt, wenn am kommenden Samstag 250 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen am „Kreativwettbewerb Chinesisch“ teilnehmen, veranstaltet vom Landesspracheninstitut (LSI) in der Ruhr-Universität Bochum und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW. In insgesamt 16 Gruppen stellen die Schüler ihre kleine „Performance“ in der Fremdsprache einer Jury vor. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Preise, unter anderem ein zweiwöchiges Summer Camp in Peking. Der Wettbewerb ist Teil der Veranstaltungen der RUB im Kulturhauptstadtjahr 2010. Er findet statt am 6. März von 10 bis 16 Uhr im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität (Mensagebäude). Die Medien sind herzlich willkommen.

Kreative Gruppenleistungen

Bei der Bewertung der Präsentationen steht – neben den sprachlichen Fähigkeiten – insbesondere die kreative Gruppenleistung im Vordergrund. „Wir wollen vermitteln, , dass die Begegnung mit dieser neuen Sprache und Kultur Spaß machen und kulturelle Grenzen überwindbar machen kann“, sagt Dr. Jochen Pleines, Leiter des LSI. Die Jury setzt sich aus Vertretern der chinesischen Botschaft Berlin, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, des Chinesischen Industrie- und Handelsverbands in Deutschland, der Konfuzius-Institute Düsseldorf und Duisburg, des Fachverbands Chinesisch sowie des LSI-Sinicum zusammen.

Attraktive Preise

Den Schülerinnen und Schülern winken verlockende Preise: Die chinesische Botschaft lädt eine Schülergruppe zu einem zweiwöchigen Summer Camp nach Peking ein; viele Verlage spenden Fach- und Lehrbücher zum Chinesischen und einigen Schulen winken Preisgelder zur Unterstützung des Chinesischunterrichts. Das LSI-Sinicum schreibt zudem mit Hilfe von Wirtschaftsunternehmen und -verbänden einen „Sonderpreis der Wirtschaft“ aus, der es einer preisgekrönten Schülergruppe ermöglicht, in den Herbstferien einen zweiwöchigen Intensivkurs in Bochum zu besuchen.

Chinesisch auf dem Vormarsch

„Kommunikationsfähigkeit im Chinesischen ist gerade in Zeiten der Globalisierung eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Eintritt in den Arbeitsmarkt. Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind auf einem sehr guten und erfolgreichen Weg, bei ihren Schülerinnen und Schülern das Fundament für diese Perspektive zu gestalten“, so Pleines. In Nordrhein-Westfalen wird Chinesisch als Fremdsprache gegenwärtig an über 80 öffentlichen Schulen unterrichtet. Als Schulfach oder als Arbeitsgemeinschaft – auf immer mehr Schülerinnen und Schüler übt die chinesische Sprache einen besonderen Reiz aus. „Längst hat diese Sprache bei ihnen den Nimbus des absolut Fremden, Unbekannten oder Unerreichbaren verloren. Chinesisch ist dabei, eine ganz normale Fremdsprache zu werden, die man in der Schule erfolgreich erlernen kann“, sagt Dr. Pleines, „auch wenn einiges an der Aussprache zunächst ungewohnt ist und die Schriftzeichen eine Herausforderung darstellen.“

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Dr. Jochen Pleines, Geschäftsführender Direktor des LSI, Tel. 0234/68740
jochen.pleines@lsi-bochum.de

 

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