Wie Kunst entsteht – a tribute to Max Imdahl
Premiere: Film von Christoph Böll in der UB
„Sehenden Auges“: Hommage an einen großen Kunsthistoriker
Informationen im Internet
Ausführliche Informationen über die Veranstaltung und den Filmemacher Christoph Böll stehen im Internet unter
Hommage in drei Splittern
In drei erstmalig vorgestellten Filmsplittern versucht Christoph Böll – ein Neffe Heinrich Bölls – mit filmischen Mitteln die Wahrnehmung von Kunst zu erklären, durch die das Kunstwerk erst zur Kunst wird. Diese so genannte und von Imdahl begründete Ikonik stellt die Besonderheiten eines jeden einzelnen Kunstwerks in den Mittelpunkt der Rezeption. Christoph Bölls Arbeit ist eine Hommage an einen großartigen Kunsthistoriker und zugleich an diese Stadt, deren Orte der Kunst Bochum als einen würdigen Vertreter der Kulturhauptstadt 2010 zeigen.
Max Imdahl
Max Imdahl, 1925 in Aachen geboren, war seit den Anfangstagen der Ruhr-Universität ab 1965 Professor für Kunstgeschichte bis zu seinem Tod im Oktober 1988. Er baute die Kunstsammlungen der RUB mit ihrer ungewöhnlichen Verbindung von antiker und moderner Kunst aktiv mit auf und leitete viele Jahre die moderne Abteilung des Campusmuseums. An Leben und Werk des Kunsthistorikers, der selbst auch malte, erinnert seit rund 20 Jahren die „Situation Kunst – für Max Imdahl“ in Bochum-Weitmar als Dependance der Bochumer Kunstsammlungen.


