Brennstoffzellen-Auto probefahren

Brennstoffzellen-Auto probefahren

27.06.2016
© fotolia, Chombosan
Wer Wasserstoff tankt, prodziert nur Wärme und Wasserdampf, kein Kohlendioxid.

Am Mittwoch, 29. Juni, ist das Team des europäischen Projekts "Clean Energy Partnership" zu Gast beim Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik (EneSys) der RUB. Es bringt zwei Brennstoffzellenautos mit, die zwischen 10.15 und 18 Uhr am ID-Nordeingang für Probefahrten bereit stehen. Termine gibt es am Stand.

Nur Wärme und Wasserdampf werden frei

Neben der Elektromobilität hat sich die Wasserstoffmobilität als ein tragfähiges Konzept erwiesen, um die CO2-Emissionen zu senken, die zu einem großen Teil auf das Konto des Straßenverkehrs gehen. Brennstoffzellenfahrzeuge sind innerhalb von drei Minuten an einer Zapfsäule mit Wasserstoff vollgetankt. Während der Fahrt wandelt die Brennstoffzelle den gasförmigen Wasserstoff in Strom um, der einen Elektromotor antreibt. Dabei werden lediglich Wärme und Wasserdampf frei. Wasserstoffautos schaffen Reichweiten von 400 bis 700 Kilometern. Aktuell beweisen ca. 200 Brennstoffzellen-Pkw und -Busse aus der CEP-Fahrzeugflotte auf der Straße ihre Alltagstauglichkeit.

Verbund-Vertreter zu Gast in der Vorlesung

Unter dem Dach der Clean Energy Partnership (CEP) erforschen und erproben 20 Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie die größten Automobilhersteller und Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs gemeinsam die Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit von Wasserstoff als Kraftstoff und Energiespeicher. Vertreter des Verbunds sind am 29. Juni auch in der Vorlesung „Energiespeichersysteme“ von Constantinos Sourkounis zu Gast. Sie findet statt von 8.15 bis 9.45 im Raum ID 04/413.