Deutsches Internet-Institut: RUB erreicht zweite Wettbewerbsrunde

Deutsches Internet-Institut: RUB erreicht zweite Wettbewerbsrunde

08.06.2016
© RUB, Marquard
In Bezug auf IT-Sicherheit drängen sich nicht nur technische, sondern zum Beispiel auch gesellschaftliche und ökonomische Fragen auf.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Bochumer Vorschlag in der ersten Runde eines hochkompetitiven Ideenwettbewerbs als einen von fünf Kandidaten ausgewählt. Nun heißt es, das Konzept zu schärfen.

50 Millionen für den Aufbau

Ein nordrhein-westfälisches Forschungskonsortium unter Leitung der RUB hat sich in der ersten Runde des Ideenwettbewerbs zur Gründung eines Deutschen Internet-Instituts durchgesetzt. Es ist eines von bundesweit fünf Konsortien, die nun ein vollständiges Konzept erarbeiten dürfen. Das Deutsche Internet-Institut soll gesellschaftliche, ökonomische und rechtliche Fragen der Digitalisierung erforschen.

Den Wettbewerb hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung im September 2015 ausgerufen. Für den Aufbau des Internet-Instituts sind 50 Millionen Euro für fünf Jahre vorgesehen. Die Entscheidung, welcher Antrag gefördert wird, fällt im Frühjahr 2017. Bekäme das NRW-Konzept den Zuschlag, würde Bochum der Standort des Instituts werden.

Antworten auf drängende Fragen finden

„Im Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der RUB erforschen wir das Thema Digitalisierung seit vielen Jahren mit einem inter- und transdisziplinären Ansatz“, so Konsortialführer Prof. Dr. Thorsten Holz vom RUB-Lehrstuhl für Systemsicherheit. „Nun haben wir viele starke Partner aus der Region zusammengebracht, um gemeinsam ein überzeugendes Konzept für ein solches Institut zu erarbeiten. Unser Ziel ist es, Antworten auf die vielen drängenden Fragen im Bereich der Digitalisierung zu entwickeln.“

Konsortialpartner

Partner der RUB im NRW-Konsortium sind die Universitäten in Düsseldorf, Münster und Bonn sowie das Grimme-Institut in Marl.

Redaktion: Julia Weiler