Experimentelle Kunst in der Goldkante

Experimentelle Kunst in der Goldkante

© Rita Macedo
Die Künstlerin Vika Kirchenbauer präsentiert eine Auswahl ihrer Arbeiten in Bochum.

Wie Blicke wirken, das Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer, die alltäglichen Erfahrungen von Uneindeutigkeit: Vielfältig sind die Themen, die Künstlerin Vika Kirchenbauer in ihren Filmen verarbeitet.

Sehen und angesehen werden

Als Künstlerin und Autorin hat sich Vika Kirchenbauer in der internationalen Kurzfilmszene einen Namen gemacht. In der Bochumer Bar Goldkante (Alte Hattinger Straße 22) präsentiert sie am 25. Mai um 20 Uhr eine Auswahl aus ihren Werken unter dem Titel „Looking and Being Looked at in Times of Transparency“. Auch ein Set aus ihrem Musik- und Performance-Projekt „Cool forYou“ stellt die Berlinerin vor. Mit dem Besuch der Künstlerin startet die Reihe „EXMF: Experiments in Music and Film“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in das Sommersemester.

Im Mittelpunkt der gezeigten Arbeiten steht das Zwischenmenschliche. Kirchenbauer diskutiert Probleme des Blickens und Angeblickt-Werdens. Ebenso setzt sie sich aber auch mit Machtstrukturen der Psychiatrie, dem Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer und anderen Themen auseinander.