Ein Krankenhaus für Kuscheltiere

Ein Krankenhaus für Kuscheltiere

10.05.2016
© RUB, Kramer
Bei dieser Kuschelmaus sieht es ernst aus: Sie muss beatmet werden.

Wenn es Teddy, Hasi und Co. schlecht geht, dann müssen auch sie zum Arzt. Zum Glück gibt es an der RUB Experten für Plüschtiere – die Teddyärzte.

Die Angst vorm Krankenhaus nehmen

Im Teddybärkrankenhaus behandeln die Medizinstudierenden treue Kinderbegleiter – Kuscheltiere. Es gibt Untersuchungen, Röntgenaufnahmen werden gemacht, und falls nötig kommt Teddy sogar in den Operationssaal. Die Teddyärzte helfen mit ihrer Aktion am 10. Mai 2016, Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. Etwa 270 Kindergartenkinder aus Bochum und Umgebung besuchen mit ihren liebsten Kuscheltieren das Krankenhaus, das extra für sie im MA-Gebäude auf dem Campus geöffnet hat.

Knuddeln auf Rezept

Die Retter in Weiß erklären den Teddymamas und -papas, was in einem Krankenhaus alles passiert. Und sogar ein Rettungswagen steht vor der Tür, den sich die Kinder einmal genauer ansehen können. Alle Kuscheltiere verlassen das Teddybärkrankenhaus gesund. Nur noch ein Verband ums Ohr oder ein Pflaster auf dem Bein zeigen, dass sie einmal krank waren. Und damit Teddy gesund bleibt, verordnen die Teddyärzte ihren Patienten viel Knuddeln.

Das Teddybärkrankenhaus ist eine gemeinsame Aktion der Fachschaft Medizin und der Bundesvertretung Medizinstudierende Deutschland.

Redaktion: Katharina Gregor