Brain Café: Nicht gleich in die Luft gehen

Brain Café: Nicht gleich in die Luft gehen

09.05.2016
© Gemeinfrei
Stress führt häufig zu aggressivem Verhalten.

Was wir uns eigentlich immer schon gedacht haben, ist nun auch wissenschaftlich erwiesen: Stress macht aggressiv.

Schlafprobleme und Reizbarkeit

Stress ist allgegenwärtig im 21. Jahrhundert. Die psychischen und physischen Konsequenzen sind vielfältig. So schlafen wir unter Stress schlechter oder fühlen uns unwohl und gehetzt. Häufig sind wir aber auch leichter reizbar und fahren schneller aus der Haut. Macht Stress uns also aggressiv?

Dieser Frage geht Dr. Angelika Dierolf (Abteilung Kognitionspsychologie) im Brain Café nach. Das Thema ihres Vortrags am 18. Mai 2016 lautet: „Stress? Wer wird denn gleich in die Luft gehen?! Über den Zusammenhang von Stress und Aggression“.

Angelika Dierolf erklärt unter anderem, welche Faktoren beim Zusammenspiel von Stress und Aggression eine entscheidende Rolle spielen und wie dies im Experiment untersucht werden kann. Los geht es um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek der RUB (Etage 1, Raum 9).

Monatliche Einblicke

Veranstalter der Brain-Café-Reihe ist der Sonderforschungsbereich 874 „Integration und Repräsentation sensorischer Prozesse“. Der interdisziplinäre Forscherverbund wird seit 2010 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Er geht der Frage nach, wie Sinneswahrnehmungen im Gehirn verarbeitet werden.

In den monatlich stattfindenden Brain Cafés geben Neurowissenschaftler in anschaulichen Vorträgen Einblicke in ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei, die Organisatoren bitten um Anmeldung: telefonisch unter unter 0234 32 26675 oder per E-Mail.

sfb874-pr@rub.de