Ein neues Gebäude-Trio für die RUB

Ein neues Gebäude-Trio für die RUB

© RUB, Kramer
Sechs Kellen für drei Gebäude: Gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze legten Vertreter des BLB, der RUB und der Stadt Bochum die symbolischen Grundsteine.

Die Campusentwicklung geht mit großen Schritten voran: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze legte am 2. Mai 2016 die Grundsteine für drei neue Gebäude an der RUB.

Eine Investition, die sich lohnt

IA, IB und GD: Diese Gebäude errichtet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW zurzeit auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum. Die symbolischen Grundsteine legte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gemeinsam mit Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer des BLB NRW, Dr. Helmut Heitkamp (Leiter der BLB-Niederlassung Dortmund), Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich, Kanzlerin Dr. Christina Reinhardt sowie Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte: „Dieses Bauprojekt ist alles andere als alltäglich und die dafür veranschlagte Summe von gut 300 Millionen Euro erst recht. Dieses Projekt ist ein finanzieller Kraftakt für das Land. Aber einer, der sich lohnt.“

„Die modernisierte Infrastruktur ist essenziell für unsere Lehre und Forschung“, sagte Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität. „Daher freut es mich ganz besonders, dass wir heute mit gleich drei Grundsteinen die Campusentwicklung vorantreiben.“

IA und IB: Zwei Urgebäude entstehen neu

IA und IB sind die Urgebäude der Ruhr-Universität: Sie waren 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Der BLB hat sie bis September 2015 zunächst vollständig zurückgebaut, nun werden sie in gleicher Form und Höhe wieder aufgebaut. Bis Mitte 2018 sollen sie fertiggestellt sein. Ihre Dimension beeindruckt mit einer Fläche von rund 43.000 Quadratmetern – das entspricht etwa 300 Einfamilienhäusern.

Die Fakultät für Geowissenschaften mit dem Institut Geologie, Mineralogie und Geophysik und dem Geografischen Institut sowie die Fakultäten für Mathematik und für Psychologie werden in die neuen Gebäude einziehen.

GD: Ein Puzzlestück für die Campusentwicklung

GD ist ein weiterer Baustein der Campusentwicklung: Der Neubau ist notwendig, damit die übrigen Gebäude der G-Reihe kernsaniert werden können. Seit September 2015 rollen hier die Bagger, um das Gebäude zu errichten. Wenn es voraussichtlich im Sommer 2018 fertig ist, hat es eine Fläche von rund 31.000 Quadratmetern – das entspricht immerhin rund 200 Einfamilienhäusern.

Der Neubau beheimatet zukünftig die Fakultäten für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die sich zurzeit noch im benachbarten GC befinden. Das neue Gebäude schafft moderne Arbeits- und Lernbedingungen für rund 10.000 Studierende.

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IA und IB werden sich mit ihrer Architektursprache harmonisch in die Gebäudereihe einfügen. Visualisierung: (c) Gerber Architekten



GD wird sieben Geschosse haben. Visualisierung: (c) Henn Architekten München