Die gestische Abstraktionen werden abgehangen

Die gestische Abstraktionen werden abgehangen

19.04.2016
© Schlieker
Hans-Jürgen Schlieker: „Sommer 68“ (1967/68), Öl auf Leinwand (Ausschnitt)

Hans-Jürgen Schlieker ist fast ein echter Bochumer Jung gewesen. Zumindest ist er hier als Künstler groß herausgekommen. Ein halbes Jahr lang zeigte die Ruhr-Universität (RUB) Werke von ihm.

Finissage

Am 21. April 2016 (18 Uhr) endet die Ausstellung „Gestische Abstraktion. Hans-Jürgen Schlieker in_und_ die Sammlung Moderne“. Die Initiatoren laden zu einer Finissage inklusive Rundgang und Filmvorführung. Zum Schluss gibt es ein Gespräch mit der Künstlerin und Schlieker-Schülerin Barbara Grosse, und Claudia Schlieker-Buckup, der Tochter von Hans-Jürgen Schlieker. Die Moderation übernimmt Dr. Friederike Wappler, die wissenschaftliche Leiterin der Kunstsammlungen (Sammlung Moderne).

Ausstellung

Die Ausstellung „Gestische Abstraktion“ hat ein halbes Jahr lang Werke des Bochumer Künstlers Hans-Jürgen Schlieker im Kontext der Sammlung Moderne gezeigt. In der Zusammenschau wird die künstlerische Haltung des informellen Malers anschaulich; zugleich wird deutlich, welche Bedeutung die informelle, gestisch-abstrakte Bildsprache für die Entwicklung einer wieder an die Moderne anschließenden Kunst in Deutschland nach 1945 hatte.