Mit dem Rad bis China

Mit dem Rad bis China

09.03.2016
© RUB, Damian Gorczany

Gunda Werner hat sich für ihre Habilitation auf einen langen Weg gemacht: Die Theologin fuhr mit dem Fahrrad 16.000 Kilometer durch ehemalige Kriegsgebiete, um Eindrücke für Ihre Arbeit über Vergebung zu sammeln.

Passionierte Fahrradfahrerin

Im Interview erzählt die Wissenschaftlerin von dieser Reise, die sie zwischen August 2010 und Oktober 2011 gemacht hat. Die Idee, ausgerechnet das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu nutzen, lag für sie nahe: Als passionierte Radfahrerin hat sie schon viele Urlaube mit ihrem Drahtesel gemacht und weiß, dass man bei dieser Art des Reisens den Menschen besonders nahe kommt. Die Route führte die Bochumer Wissenschaftlerin unter anderem durch Slowenien, Kroatien, Ungarn, Serbien, Bosnien, die Türkei und den Irak, bis hin nach China.

Als Frau in der katholischen Theologie Karriere gemacht

Nicht nur der Mut, diese Reise zu unternehmen, zeichnet Gunda Werner aus. Sie ist zudem die erste Frau in der 50-jährigen Geschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität, die dort habilitierte. Seit Anfang 2016 ist sie nun Privatdozentin. Dass sie Wissenschaftlerin werden würde, stand für sie allerdings nicht immer fest. Wie es doch dazu kam, erfahren Sie in Rubin.

Weitere Informationen
http://rubin.rub.de/de/tee-trinken-und-abwarten