Schüler forschen zu Stammzellen

Schüler forschen zu Stammzellen

08.03.2016
© RUB, Marquard

Beim UniStem Day experimentieren in acht Ländern 27.000 Schüler an 73 Universitäten und Forschungszentren. Unter dem Motto „Stammzellen – Alleskönner oder Teufelszeug“ forschen am 11. März auch 55 Schüler an der RUB.

Naturwissenschaften und Ethik

Am Vormittag des europäischen Stammzelltages lernen die Schüler an der Fakultät für Biologie und Biotechnologie die unterschiedlichen Stammzelltypen und ihre Eigenschaften kennen. Durch Lichtmikroskope betrachten sie Fibroblasten, Neurone und sogenannte hiPS-Stammzellen in der Zellkultur. Anschließend zeichnen sie diese und untersuchen sie molekularbiologisch. Am Nachmittag schlüpfen die Schüler in die Rolle eines Ethikers oder Theologen: Dürfen Forscher mit den Stammzellen alles tun, was sie tun könnten? Oder gibt es Grenzen des ethisch Erlaubten? Und wenn ja, warum? In einer abschließenden Runde diskutieren die Teilnehmer ihre Fragen gemeinsam mit Fachleuten aus den Natur- und Geisteswissenschaften.

Europäischer Aktionstag

Der Aktionstag an der RUB wird gemeinsam vom Alfried Krupp-Schülerlabor, der Fakultät für Biologie und Biotechnologie und dem Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen organisiert. Der europäische Stammzelltag findet seit 2009 statt, Deutschland ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Ziel des UniStem Day ist es, Schülern sowie jungen Studierenden Einblicke in den aktuellen Stand, die Entwicklung und das Potenzial der Stammzellforschung zu gewähren. Auch der ethische Umgang mit dem Thema wird ausführlich diskutiert.

Weitere Informationen
Alfried Krupp-Schülerlabor, Dr. Kirsten Schmidt, Tel.: 0234 32 24723 schuelerlabor-gg@rub.de