Hans Jaskulsky wird mit Ovationen verabschiedet

Hans Jaskulsky wird mit Ovationen verabschiedet

04.02.2016
© RUB, Marquard
Konzentriert wie eh und je: Universitätsmusikdirektor Dr. Hans Jaskulsky dirigierte am 3. Februar letztmals Chor und Orchester der RUB auf einem Semesterkonzert; später gab es noch Blumen, warme Worte und ein ganz spezielles Musikstück.

Mit den Worten „Es sollten eigentlich nur fünf Jahre werden“ hat Dr. Hans Jaskulsky seine 36-jährige Amtszeit als Universitätsmusikdirektor beendet. Bei seinem letzten Semesterkonzert wurde er mit Ovationen verabschiedet.

Voll besetztes Audimax

Zahlreiche Freunde der Musik und Freunde der Universität kamen am 3. Februar zu seinem letzten Semesterkonzert. Das Audimax war restlos besetzt. Das vollständig anwesende Rektorat dankte Jaskulsky für sein Engagement, mit dem er die RUB jahrzehntelang künstlerisch bereichert hat. Chor und Orchester bedankten sich auf ihre Weise: mit musikalischen Glanzleistungen. Nachdem Hans Jaskulsky der Universität ein herzliches „Glück auf!“ gewünscht hatte, verabschiedete er sich mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms. Anschließend erhob sich das Publikum und erfüllte das Audimax mit minutenlangem Applaus, der auch nach mehreren Vorhängen nicht enden wollte.

Universitätspreise

Auch in diesem Jahr hat sich die Arbeit für zwei Promovierende und eine Studentin bezahlt gemacht: Sie erhielten Universitätspreise, die wie üblich beim Semesterkonzert verliehen wurden.


Den Ruth-Massenberg-Preis nahm Prof. Dr. Walter Maresch für Dr. Andreas Hertwig (Fakultät für Geowissenschaften), der momentan in den USA beschäftigt ist, entgegen. In seiner Dissertation „Genesis of jadeitites and their country rocks – Rio San Juan Complex Dominican Republic“ fand Hertwig heraus, dass Jadeit in zwei Prozessen entsteht. Jadeit ist Bestandteil der seltensten Art von Jade und entsteht durch Auslaugung und Infiltrierung sowie durch direkte Ausfällung. Hertwig konnte beweisen, dass Ausfällung – entgegen der gängigen Meinung – nur von untergeordneter Bedeutung ist.

Dr. Herms Matthias Neges (Fakultät für Maschinenbau) wurde der Gert-Massenberg-Preis verliehen. Seine Dissertation „Smart Augmented Reality Lösung für die Indoor-Navigation und Instandhaltung“ führt die Disziplinen Bauingenieurswesen und Maschinenbau zusammen und liefert einen neuartigen Ansatz für die Wartung von technischen Geräten in Gebäuden. Mobile Applikationen auf dem Tablet leiten den Servicetechniker zum Wartungsobjekt und zeigen ihm während der Wartung eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ronja Laarmann-Quante (Fakultät für Philologie) erhielt den Rotary-Preis für ihre Masterarbeit „Automatic Analysis of Orthographic Properties of German Words“. Sie betrachtet die automatische Analyse richtig und falsch geschriebener deutscher Wörter im Hinblick auf orthographische Eigenschaften. Ein Kategorisierungsschema setzt sowohl diese Eigenschaften als auch Rechtschreibfehler in Verbindung mit dem Schriftsystem und erfasst weitere Aspekte, beispielsweise die Aussprache. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zu einem aktuellen Forschungsprojekt des Sprachwissenschaftlichen Instituts zum Schriftspracherwerb von Kindern.

Text: Nora Meyer

Ronja Laarmann-Quante (links) freut sich über den Rotary-Preis Bochum Hellweg. Ihre prämierte Masterarbeit wurde von Prof. Dr. Stefanie Dipper betreut, die rechts von Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich steht.
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Den Gert-Massenberg-Preis hat Dr. Herms Matthias Neges (Bildmitte) bekommen, links sein Betreuer Prof. Dr. Michael Abramovici, rechts Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich.

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Da Preisträger Dr. Andreas Hertwig in den USA weilte, nahm sein Betreuer Prof. Dr. Walter Maresch (links) den Ruth- Massenberg Preis entgegen; rechts im Bild Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich.
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