„Leporellos Erben“ in der UB

„Leporellos Erben“ in der UB

11.01.2016
© RUB, Marquard
In der UB zu sehen: Leporello mit altmexikanischen Schriften

Längst gehören E-Book und E-Paper zum Alltag. Umso mehr faszinieren Bücher, die durch aufwändige Gestaltung und Formate zum Aufschlagen animieren. Eine neue Ausstellung in der UB stellt genau solch eine Buchform in ihrer ganzen Bandbreite vor – das Leporello.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung „Leporellos Erben – Faltbücher in Literatur und bildender Kunst“ wird am Freitag, 15 Januar 2016, um 13 Uhr eröffnet. Dr. Erdmute Lapp, Direktorin der Universitätsbibliothek, wird die Besucher begrüßen, anschließend führt der Kurator Dr. Christoph Benjamin Schulz (Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft) in das Thema ein.

Leporello

Leporello ist eine Figur aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ (1787). Er sammelt die Namen der Geliebten seines Herren auf einer Liste und entrollt diese, wenn gewünscht. Die Bezeichnung der gleichnamigen Buchform basiert genau auf dieser Eigenschaft des Entrollens und Entfaltens. Die Ausstellung „Leporellos Erben“ zeigt vom 15. Januar bis zum 20. Februar ihren Besuchern Werke, die seit den 1960er-Jahren international publiziert wurden. Leporellos aus aller Welt und in vielfältiger Form, beispielsweise als Panoramabild oder sequenzielle Darstellung, zeigen das breite Spektrum des Mediums. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Tagung

Begleitend zur Ausstellung findet am 15. und 16. Januar in der Universitätsbibliothek eine Tagung zum Thema Faltbücher statt. Vorträge von Wissenschaftlern aus ganz Deutschland beleuchten das Medium aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht nötig.