Die Henne Nr. 4: „Die ungeliebte Tochter“

Die Henne Nr. 4: „Die ungeliebte Tochter“

06.01.2016
© RUB, Universitätsarchiv
Prof. Mommsen (vorn) zeigt anlässlich der Eröffnung des Instituts zur Geschichte der Arbeiterbewegung (IGA) am 9.2.1980 Gewerkschaftsvertretern Schätze aus der Bibliothek

Die neue Ausgabe der Schriftenreihe des Universitätsarchivs „Die Henne“ ist erschienen und behandelt die nicht ganz problemfreie Entstehung des Instituts zur Geschichte der Arbeiterbewegung (IGA) – einem Vorläufer des heutigen Instituts für soziale Bewegungen.

Von der Sammlung zum Institut

Dass der Weg zum Institut mit einigen Problemen behaftet war, verdeutlicht schon der Titel des Beitrages „Die ungeliebte Tochter“ von Peter Friedemann. Er spielt auf die Wahrnehmung des kürzlich verstorbenen Bochumer Historikers Prof. Dr. Hans Mommsen an, spiritus rector des Instituts. In seiner Ansprache zur Eröffnung des IGA ließ er den steinigen Weg Revue passieren. Diese Rede findet sich auch als Anhang in der aktuellen „Henne“. Außerdem greift Alt-Rektor Prof. Dr. Knut Ipsen in seinem Nachwort die vielfältigen Probleme bei der Entstehung des Instituts auf: „Mater pulchra – Filia pulchrior“ (sinngemäß: „schöne Mutter – schönere Tochter“).

Weitere Informationen

Jörg Lorenz, Universitätsarchiv Bochum, Tel. 0234/32-22333 joerg.lorenz@uv.rub.de

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Originalveröffentlichung

Friedemann, Peter: Die ungeliebte Tochter – Zur Genese des Instituts zur Geschichte der Arbeiterbewegung der Ruhr-Universität Bochum: Ein partizipatorischer, wissenschaftspolitischer Prozess 1965-1988, in: Die Henne. Beiträge zur Geschichte der Ruhr-Universität Bochum, hrsg. vom Universitätsarchiv Bochum, Heft 4, 2015, S. 7-60