Die Tücken des eduroam

Die Tücken des eduroam

04.01.2016
© RUB, Damian Gorczany
Im eduroam können sich Studierende oder Mitarbeiter mit den Zugangsdaten ihrer Heimuni an jeder anderen teilnehmenden Uni bequem einloggen.

An jeder Uni bequem mit den Zugangsdaten der Heimuni ins WLAN – das ist dank eduroam möglich. Doch wer seinen Computer oder sein Handy nicht korrekt dafür konfiguriert, läuft Gefahr, im Netz ausspioniert zu werden.

Die Hälfte der getesteten Geräte war anfällig

In Stichproben untersuchten Professor Dr. Christina Pöpper und ihre Mitarbeiter von der AG Informationssicherheit, wie hoch der Anteil mangelhaft geschützter Geräte an der RUB ist. 2015 zeigte sich, dass von 1.275 getesteten Geräten knapp die Hälfte anfällig für Angriffe war – ein ähnliches Ergebnis wie im Jahr zuvor. „Das eduroam-System ist gut durchdacht“, erklärt die Wissenschaftlerin. „Allerdings basiert es darauf, dass von den Nutzern entsprechende Installationen auf den Endgeräten gemacht werden. Werden sie korrekt durchgeführt, ist das der beste Schutz vor Angriffen.“ Welche Installationen das sind und wie man dabei vorgehen muss, erfährt man auf den Seiten des Rechenzentrums.

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2016/pm00001.html.de