Blog: Die Spiele des Südens

Blog: Die Spiele des Südens

23.10.2015
© privat
Prof. Antje Klinge (rechts) nimmt als Beobachterin an den ersten Indigenen Weltspielen in Brasilien teil

„Der erste Tag ist ein Gemisch aus unterschiedlichsten Eindrücken kultureller Vielfalt der teilnehmenden Gruppen“, schreibt Antje Klinge im Blog der „Spiele des Südens“. Sie ist Professorin für Sportpädagogik an der RUB und gehört zu einem internationalen Beobachterteam, das die ersten Indigenen Weltspiele in Brasilien begleitet.

Rituale und Tänze

An dem Blog nehmen sieben Künstlerinnen und Künstler sowie sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Brasilien und Deutschland teil. Auf Einladung des Goethe-Instituts und des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) sind sie nach Palmas gereist, um während der Spiele in verschiedenen Feldern unter künstlerischen oder akademischen Blickwinkeln zu recherchieren. Zum wissenschaftlichen Teil der Delegation gehören Ethnologen, Soziologen, Anthropologen und Sportpädagogen. Ihre Beobachtungen und Ergebnisse diskutieren sie quasi „live“ mit fünf zugeschalteten brasilianischen Universitäten in einem Online-Seminar. RUB-Forscherin Klinge setzt ihren Schwerpunkt auf die Rituale und Tänze der Teilnehmer aus über 20 Nationen.

Gewinnen ist Nebensache

Die ersten indigenen Weltspiele finden vom 23.10. bis 1.11. in Palmas/Tocatins, Brasilien statt. Gewinnen ist Nebensache, lautet das Motto der Spiele, bei denen es vor allem um den Austausch der Kulturen geht.