Ernährung beeinflusst Multiple Sklerose

Ernährung beeinflusst Multiple Sklerose

21.10.2015
© Fotolia, Mara Zemgaliete

Fettsäuren in der Nahrung haben einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von autoimmun chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose. Forscher fanden nun heraus: Langkettige Fettsäuren verschlimmern die Entzündungen, kurzkettige hingegen lindern sie.

Das Journal "Immunity" berichtet

In einer Kooperationsstudie der Neurologischen Kliniken der Ruhr-Universität Bochum (St. Josef-Hospital) mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen fanden Wissenschaftler jetzt heraus, dass langkettige Fettsäuren die Entstehung und Vermehrung von entzündlichen Zellen in der Darmwand fördern. Im Gegensatz dazu führen kurzkettige Fettsäuren zur Entstehung und Verbreitung von regulatorischen Zellen des Immunsystems. Ihre Ergebnisse veröffentlichten Prof. Dr. med. Aiden Haghikia und Prof. Dr. med. Ralf Linker in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Immunity“.

Weitere Informationen

Prof. Dr. med. Aiden Haghikia, Neurologische Klinik der Ruhr-Universität Bochum, St. Josef-Hospital Bochum, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum, Tel. 0234/509-2411 aiden.haghikia@ruhr-uni-bochum.de

Prof. Dr. med. Ralf Linker, Neurologische Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Universitätsklinikum Erlangen, Schwabachanlage 6, 91054 Erlangen, Tel. (09131) 85-32187 Ralf.Linker@uk-erlangen.de