Gesamtschau der zeitgenössischen Kunst an der RUB

Gesamtschau der zeitgenössischen Kunst an der RUB

© © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2015. Courtesy Sprüth Magers, Berlin London
Bei der großen Gesamtschau zu sehen: Andreas Gursky: Ruhr-Universität Bochum, 1988 (Druck 1999) C-Print

Auch das Ausstellungsprogramm der RUB-Kunstsammlungen ist ganz auf den 50. Geburtstag der Ruhr-Universität zugeschnitten. Im Mittelpunkt steht die Gesamtschau der zeitgenössischen Kunst an der RUB, die von Ende April bis Ende August im Campusmuseum und im Kubus von Situation Kunst zu sehen ist.

Erstmals an zwei Orten

50 Jahre nach Gründung der RUB und 40 Jahre nach Eröffnung der Kunstsammlungen im Gebäude der Universitätsbibliothek ermöglicht die Ausstellung „Die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum +++ on display +++“ einen umfassenden Einblick in die seit den Siebzigerjahren kontinuierlich erweiterte universitäre Kunstsammlung. Sie wird erstmals an zwei Orten gleichzeitig präsentiert: im Campusmuseum und im Kubus der Situation Kunst.

Campusmuseum

Die Ausstellung im Campusmuseum richtet den Blick auf die Anfänge: auf die Gründungsschenkung des Kunstkritikers Albert Schulze Vellinghausen sowie auf Objekte und Skulpturen, die Mitte der Siebziger dank einer großzügigen Förderung von Paul Dierichs erworben werden konnten. Ein Rundgang veranschaulicht mit Arbeiten u.a. von Josef Albers, Karel Appel, Arnulf Rainer, Emil Schumacher, Sam Francis, Cy Twombly, Hans Haacke, Joseph Beuys, Frank Stella und Richard Serra Entwicklungstendenzen in der europäischen und US-amerikanischen Kunst von 1945 bis in die Siebzigerjahre; die Ausstellung im Campusmuseum läuft vom 30. April bis zum 30. August.

Situation Kunst

Im Kubus von Situation Kunst (der Ausstellungsteil hier endet bereits am 23. August) werden Sammlungsschwerpunkte seit den Achtzigerjahren sichtbar: Fotografien der Düsseldorfer Schule sowie Arbeiten von Robert Mangold, Donald Judd, James Turrell, Bruce Nauman, Gerhard Richter, Imi Knoebel, Georg Baselitz u.a. zeigen, mit welchen Akzentsetzungen die Sammlung seit den Achtzigerjahren kontinuierlich fortgeschrieben und erweitert worden ist. Die neue Ausstellung verschränkt auf diese Weise die beiden Orte der RUB-Kunstsammlungen und macht erstmals in einer Überblicksausstellung die Bandbreite der „Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst der RUB“ sichtbar.

Weitere Informationen
http://www.kusa-rub-moderne.de
Dr. Friederike Wappler / Sarah Heidebroek, Tel. 0234-3221832 kunstsammlungen-moderne@rub.de