Schlingensief-Gastprofessur eingerichtet

Schlingensief-Gastprofessur eingerichtet

© RUB, Foto: Schirdewahn
Freuen sich über die Einrichtung der Schlingensief-Gastprofessur (v.l.): Dr. Ursula Sinnreich, Generalsekretärin der Kunststiftung NRW; Jun.-Prof. Dr. Sven Lindholm, Leiter des Masterstudiengangs Szenische Forschung (RUB); Prof. Dr. Ulrike Haß, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Theaterwissenschaft der RUB; Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der RUB

Benannt nach dem bekannten Künstler Christoph Schlingensief richtet die Kunststiftung NRW an der RUB eine Gastprofessur für Szenische Forschung ein. Die erste einjährige Professur übernimmt das Autoren-Regie-Team „Rimini Protokoll“ ab dem kommenden Sommersemester.

Die Einrichtung der Gastprofessur im Masterstudiengang Szenische Forschung ist eine neue Initiative der Kunststiftung NRW und des Instituts für Theaterwissenschaft der RUB im Bereich der Performing Arts. International renommierte Künstlerinnen, Künstler und Kollektive kommen nach Bochum, um mit den Studierenden praxisorientiert zu forschen und zu diskutieren. Ziel ist, die junge Szene in NRW durch externe Exzellenz professionell zu entwickeln und der Öffentlichkeit vorzustellen.

Bei den ersten Inhabern der Gastprofessur handelt es sich um Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel. Unter dem Label Rimini Protokoll haben sie mit der Idee eines dokumentarischen Theaters Furore gemacht. Im April werden die Künstler an der RUB vorgestellt.

Videobotschaft von Aino Laberenz

Aino Laberenz, Künstlerin, Mitbegründerin des Operndorfes in Burkina Faso und Ehefrau von Christoph Schlingensief, gab ihre Zustimmung, die Professur nach ihrem 2010 verstorbenen Mann „Christoph Schlingensief-Gastprofessur für Szenische Forschung“ zu benennen. Sie trägt damit den Namen eines der vielseitigsten deutschen Künstlers der Gegenwart. Bei der Feier zur Einrichtung der Gastprofessur am 9.2. im Bochumer Tor5 übermittelte sie den Teilnehmern eine Videobotschaft. jwy