Chinesisch 2.0.

Chinesisch 2.0.

01.10.2014
© HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH
Schüler und Lehrer freuen sich über Tablets und Whiteboards für den Unterricht.

Modernste Technik unterstützt Chinesisch-Unterricht an Schulen in NRW, der entsprechende Lehramtsstudiengang wird seit April 2014 an der RUB angeboten.

Am Dienstag, dem 30.9.2014, starten Nordrhein-Westfalens Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, und Huawei, ein weltweit führender Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen,  gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum die Bildungsinitiative "Chinesisch 2.0 an Schulen in NRW". Rund 60 Tablet-PCs und zwei interaktive Whiteboards werden an Schülerinnen und Schüler der Dortmunder Geschwister-Scholl-Gesamtschule und des Burggymnasiums in Essen überreicht. Die Initiative soll den Einsatz digitaler Medien im Chinesischunterricht fördern, um den Fremdsprachenerwerb effizienter und handlungsorientierter zu gestalten. "Besonders im Fach 'Chinesisch' bietet sich die Anwendung neuer Medien an", so Dr. Christina Neder, die als Abgeordnete Lehrkraft die neu etablierte Fachdidaktik Chinesisch an der Fakultät für Ostasienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum betreut, und das Projekt wissenschaftlich begleitet: "Das Erlernen der Schriftsprache stellt Chinesischlerner vor eine besondere Herausforderung. Auch in China wird heutzutage fast ausschließlich mit Computern geschrieben, so dass die Tablet-Kurse reale Lernsituationen ermöglichen. Neue Lernsoftware für Tablets bieten gute Möglichkeiten, Schriftzeichen besser lesen und schreiben zu können."

Lehrerausbildung an der RUB

Chinesisch als Fremdsprache wird in NRW immer populärer. Seit diesem Frühjahr ist Chinesisch für rund 3.000 Schüler an 50 Gymnasien und Gesamtschulen fester Bestandteil des Unterrichts und kann als  Abiturfach gewählt werden. Eine Zahl, auf die Bildungsministerin Löhrmann stolz ist: "China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Auseinandersetzung mit der chinesischen Sprache, der Kultur und der Werttradition ist eine wichtige Zusatzqualifikation für junge Menschen, die berufliche Chancen verbessert und das persönliche Leben bereichert." Den Erfolg der vergangenen Jahre sieht Löhrmann als Auftrag, die Anstrengungen in Zukunft weiter auszubauen.

An der Ruhr-Universität Bochum ist Chinesisch seit April 2014 als Teilstudiengang im Rahmen des Lehramtsstudiums mit Abschluss Master of Education eingerichtet und bereits erfolgreich akkreditiert worden. Das M.Ed.-Fach baut im Bochumer Modell auf dem bereits etablierten Bachelor-Studienfach Sinologie mit philologisch-sprachwissenschaftlichem Schwerpunkt auf und ist eingebunden in das erziehungs-, bildungs- und fachwissenschaftliche Konzept der Professional School of Education (PSE) der RUB.

 

Weitere Informationen
Rüdiger Breuer, Tel. 0234-32-28253 ruediger.breuer@ruhr-uni-bochum.de