Neuer Kunstrasenplatz ist eingeweiht

Neuer Kunstrasenplatz ist eingeweiht

© RUB, Foto: Nelle
Der Hochschulsport bietet nun auch Lacrosse an.

Der Hochschulsport hat am Mittwoch eine neue Sportanlage in Betrieb genommen: Der Kunstrasenplatz hinter der G-Reihe wurde nach einer Bauzeit von acht Monaten eingeweiht. Im Gegensatz zum alten ‚Bolzplatz‘ kann der Kunstrasen ganzjährig bespielt werden.

Ganzjährig und ganztätig nutzbar

Wetterunabhängiges Sporttreiben: das ist der unschätzbare Vorteil des künstlichen Grüns und macht ihn attraktiver als Naturrasen. Während der alte Platz nur wenige Monate im Jahr bespielbar war, können Sportler das Feld nun ganzjährig nutzen. Lediglich bei Frost und Schnee muss der Platz gesperrt werden, da die feinen Grashalme sonst abbrechen können. Die sogenannte Randbeleuchtungsanlage sorgt auch in den Abendstunden für ausreichend Helligkeit, sodass ein Training bis 22 Uhr möglich ist.

Sportangebot wird ausgeweitet

Mit der neuen Sportanlage wird auch das Angebot des Hochschulsports erweitert. Neben dem Klassiker Fußball können Studierende und Mitarbeiter nun auch Rugby, Ultimate Frisbee und Lacrosse spielen. Bis zum Start des Wintersemesters herrscht allerdings noch Probebetrieb, wie Ines Lenze, Leiterin des Hochschulsports, erklärt: „Aktuell sondieren wir, wie wir die Platzvergabe optimal gestalten.“ Denn neben den Kursen des Hochschulsports finden auf dem Kunstrasen auch Lehr- und Übungseinheiten der Sportfakultät statt.

Vierzig Gäste und sonniges Wetter

In seinem ersten Grußwort als Kanzler unterstrich Dr. Karl-Heinz Schloßer vor rund vierzig Gästen die Bedeutung des Hochschulsports für alle Hochschulangehörigen. Das Angebot sei in den letzten drei Jahren enorm ausgeweitet worden, sodass nun rund 5.000 Teilnehmende pro Semester die Kurse nutzen könnten. Auch Jörg Verhoeven, erster Vorsitzender der Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport und Leiter des Hochschulsports Münster, zeigte sich in seiner Ansprache von der Entwicklung des Hochschulsports Bochum beeindruckt. „Über unsere Zusammenarbeit im Land NRW bekomme ich direkt mit, mit welcher Dynamik sich der hiesige Hochschulsport entwickelt. Voraussetzung dafür ist neben einem hochmotiviert arbeitendem Team vor allem auch der politische Wille in der Hochschulleitung. Hier blicken andere NRW-Hochschulsporteinrichtungen durchaus ein wenig neidisch nach Bochum.“

Lohnende Investition

Der Bau ist in Zusammenarbeit des Hochschulsports, der Universitätsverwaltung sowie dem Landschaftsarchitekten Georg Schlate (Ingenieurbüro Lappen) und der Strabag Sportstättenbau GmbH entstanden. Die Investition, die teilweise aus Hochschulpaktmitteln finanziert wurde, lohnt sich: „Die Nachfrage des Kursangebotes ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und insbesondere im Bereich ‚Ballsport & Spiele‘ können wir diese mit dieser großartigen neuen Sportfläche besser bedienen“, so Ines Lenze. Bei einem verantwortungsvollen Umgang der Nutzer und einer guten Pflege ist eine Erneuerung erst in 12 bis 15 Jahren nötig.

Weitere Informationen

Ines Lenze, Leiterin Hochschulsport Bochum, Ruhr-Universität, 44801 Bochum, Tel. 0234/32-284 99 ines.lenze@uv.rub.de