Städte leiden unter Extremwettern

Städte leiden unter Extremwettern

10.06.2014
© RUB, Foto Kauschke
Die Schäden an der Ruhr-Uni waren überschaubar. Einige abgebrochene Äste und Schilder gab es aber auch hier.

Ein Hitzeunwetter mit orkanartigen Sturmböen und Starkniederschlägen traf das Ruhrgebiet, Düsseldorf und Umgebung. „Städte sind besonders verwundbar für extreme Wettereignisse“, sagt RUB-Klimatologin Dr. Monika Steinrücke. Vorbeugung ist gefragt.

Konzepte zur Klimaanpassung

Straßen und Autobahnen waren unbefahrbar, der öffentliche Nahverkehr lag nahezu vollständig danieder, teilweise fiel der Strom aus. „In ländlichen Gebieten hätte es vermutlich lediglich für einige Stunden überschwemmte Straßen und einige Waldschäden gegeben. In einem stark besiedelten Gebiet bricht allerdings die gesamte Infrastruktur durch solch ein Unwetter zusammen“, so Steinrücke. Mit ihrer Projektgruppe K.RUB, Angewandte Klimatologie des Geographischen Instituts, entwickelt sie deswegen Klimaanpassungskonzepte für Städte. Denn die Extremwetter werden in der Zukunft zunehmen.

Einen ausführlichen Bericht über die Klimaanpassungskonzepte und Dr. Steinrücke lesen Sie im Wissenschaftmagazin RUBIN:

http://rubin.rub.de/de/der-klimawandel-direkt-vor-der-tuer

Weitere Informationen

Dr. Monika Steinrücke, Projektteam K.RUB, Klimatologie im Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, Tel. 0234/32-23318 monika.buerger@rub.de