Fortschrittskollegs: Wasser und Energie

Fortschrittskollegs: Wasser und Energie

14.05.2014
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An zwei von sechs neuen interdisziplinären NRW-Fortschrittskollegs ist die RUB beteiligt: „Future Water – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr“ (Konsortialführer: Universität Duisburg-Essen) und „Energieeffizienz im Quartier – clever versorgen.umbauen.aktivieren“ (Konsortialführer: TU Dortmund).

Energieeffizienz im Quartier

Ab Juli 2014 werden in dem inter- und transdisziplinären Fortschrittskolleg „Energieeffizienz im Quartier – clever versorgen.umbauen.aktivieren“ bis zu 14 Kandidatinnen und Kandidaten zu Fragestellungen promovieren, die sich auf die Steigerung der Energieeffizienz im Quartier beziehen. In den einzelnen Promotionen geht es neben technischen auch um baulich-räumliche, wirtschaftliche, juristische und soziale Fragestellungen. Entsprechend breit ist die fachliche Ausrichtung der beteiligten Professorinnen und Professoren sowie ihrer Lehrstühle aus den Bereichen Energietechnik, Wirtschafts-, Rechtswissenschaften, Stadt- und Raumplanung sowie Soziologie.

Future Water

Das Graduiertenkolleg „Future Water“ erarbeitet Lösungsstrategien für einen nachhaltigen urbanen Wasserkreislauf am Beispiel des Ruhrgebiets. Diese Region hat sich in den vergangenen 250 Jahren wiederholt so grundlegend gewandelt wie kaum eine andere weltweit. Wie die Wasserinfrastruktur an die verschiedenen Nutzungen angepasst wurde, kann Vorbild sein für Ballungsräume der Entwicklungs- und Schwellenländer. Betrachtet werden soll die Thematik aus chemischer, biologischer, medizinischer, geistes- und ingenieurwissenschaftlicher Perspektive. jw

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15,6 Mio. Euro

Die sechs Fortschrittskollegs werden über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren mit insgesamt 15,6 Millionen Euro (ca. 2,6 Mio. Euro je Kolleg) vom NRW-Wissenschaftsministerium gefördert.