Ringvorlesung beleuchtet Arbeitstechniken

Ringvorlesung beleuchtet Arbeitstechniken

© RUB, Foto: Volkmann
Die Suche mit dem Zettelkasten ist eine Arbeitstechnik, die viele Studierende gar nicht mehr kennen.

Die Ringvorlesung „Theorien medialer Gebrauchsformen: Die Arbeitstechniken der Literatur“ geht am Dienstag, 29. April, in die dritte Runde: Dieses Semester dreht sich alles ums Layouten, Notizen und den Papierkorb.

Im Fluss

Unsere Arbeitstechniken sind im ständigen Fluss: Wo wir früher mit Bleistift Textpassagen unterstrichen haben, ersetzt heute das Tablet die mühsam kopierten Aufsätze. Dieser Medienwandel hat zur Folge, dass wir gewohnte Arbeitsabläufe durch neue ersetzen müssen. In dieser Umbruchzeit beleuchtet die Ringvorlesung, die von den Germanisten Natalie Binczek und Peter Risthaus organisiert wird, den geschichtlichen Prozess der Arbeitstechniken und ihre Relevanz als literaturtheoretisches Problem.

Aktuelles Programm

Folgendes Programm erwartet die Teilnehmer in diesem Sommersemester:

  • 29.4.: „Zur Einführung: Diskursive Praktiken, Kulturtechniken oder mediale Gebrauchsformen“, Peter Risthaus (RUB)
  • 30.4.: „Papierkorb“, Manfred Schneider (RUB)
  • 27.5.: „Layouten“, Remigius Bunia (Freie Universität Berlin)
  • 3.6.: „Rausch: Protokollieren/Diktieren“, Peter Risthaus (RUB)
  • 8.7.: „Notizen/Notieren“, Matthias Thiele (TU Dortmund)

Die Vorlesungen finden jeweils von 16 bis 18 Uhr in HGB 20 statt.

Offen für jedermann

„Theorien medialer Gebrauchsformen: Die Arbeitstechniken der Literatur“ ist auf mehrere Semester angelegt und findet in diesem Sommer zum dritten Mal statt. Die Ringvorlesung ist offen für alle Fakultäten. Wer sie über zwei Semester besucht, kann einen Teilnahmeschein erwerben. Auch Studierende anderer Universitäten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. mv