Kevin und Liselotte: Student trifft Senior

Kevin und Liselotte: Student trifft Senior

© Blaschczok
Beate Franz (links) von der AWO unterstützt die Studierende und Senioren.

„Projektmanagement“ war eines der Seminarangebote im Optionalbereich im vergangenen Wintersemester - die Studentengruppe um David Blaschczok nutzte die Veranstaltung, um ihre Ideen für ein besseres Miteinander der Generationen umzusetzen.

Viele der Kursteilnehmer sind während des Studiums im Ausland gewesen, haben ein Praktikum absolviert oder an Vorlesungen teilgenommen. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ist ihnen aufgefallen, dass in Deutschland der familiäre Zusammenhalt und der Austausch zwischen Jung und Alt immer weniger wird. Daher war die Idee zu dem Projekt „Kevin und Liselotte“ schnell gefasst.

1.Theaterbesuch im März

Studierende und Senioren sollen gemeinsam Zeit miteinander verbringen, sich kennenlernen und im besten Fall voneinander lernen. Als Projektpartner konnten die Studierenden die Arbeiterwohlfahrt (AWO) für ihre Idee begeistern, die den Kontakt zu den Senioren herstellte. Ein erstes Treffen der beiden Gruppen fand im März statt, den Rahmen dafür bot ein gemeinsamer Theaterbesuch. „Die Auswahl des Stücks ist ein guter Eisbrecher, um das Gespräch zwischen den Studierenden und den Senioren in Gang zu bringen“, berichtet Blaschczok. Diese Hürden hatten die gemischten Pärchen aus jung und alt schnell überwunden und waren sich nach dem Theaterbesuch schnell einig, dass weitere Treffen folgen sollten.

Kooperationspartner führt Projekt weiter

Über die Fortführung des Projektes, auch nach Ende des Seminars, haben sich die Studierenden schon früh Gedanken gemacht. „Unsere Gruppe aus 8 Studierenden wird sich leider im Sommer auflösen, da viele mit dem Studium fertig sind und die Universität verlassen werden. Daher ist es uns sehr wichtig, dass die AWO weiterhin die Kontakte zwischen Studierenden und Senioren vermittelt, so dass weitere Treffen stattfinden können“, erklärt Blaschczok.
Rückblickend bewertet Blaschczok dieses Seminar als ungewöhnlich zeit-, aber auch sehr lernintensiv. Die Vorbereitung der Treffen, die Werbung, die Koordination mit der AWO haben pro Woche fast 4 Stunden Zeit in Anspruch genommen, aber für Blaschczok und seine Mitstreiter hat sich der Aufwand gelohnt: „Die Chance, im Optionalbereich über den Tellerrand des eigenen Studienfachs zu schauen und im Team zusammen zu arbeiten, war toll. Von diesen Erfahrungen werden wir sicher alle im Berufsleben profitieren können.“