Von Pussy Riot bis #aufschrei

Von Pussy Riot bis #aufschrei

06.03.2014
© RUB, Foto: Volkmann
Die Masterstudentinnen Laura Chlebos, Katharina Gregor und Mona Pointke (v.l.) leiten Seminar und Tagung.

Optionalbereich und inSTUDIES haben im Sommersemester einiges zu bieten: Im Modul „Pop und Gender in aktuellen Medienformationen“ erfahren die Teilnehmer nicht nur viel über Pop- und Gendertheorie, sondern organisieren eine eigene Tagung.

Aktuelle Medienphänomene

Das Wort „Gender“ klingt kompliziert, begegnet uns aber immer dort, wo das Rollenverständnis von Frauen und Männern neu ausgehandelt wird – und das passiert in den Medien relativ häufig: Bei Twitter wurde beispielsweise 2013 dazu aufgerufen, mit dem Hashtag #aufschrei sexistische Erfahrungen öffentlich zu machen. Musikerinnen der Band Pussy Riot wanderten ins Gefängnis, weil sie bei einem „Punk-Gebet“ in einer Kirche in Moskau Kritik an Präsident Putin äußerten – die Bilder dieser Aktion beherrschten tagelang die Nachrichten. Diese und weitere Medienphänomene stehen im Mittelpunkt des Seminars, das im Sommersemester immer donnerstags von 14 bis 16 Uhr stattfindet.

Aufgaben übernehmen

Neben der Theorie wird es auch in die Praxis gehen: In Kleingruppen bereiten die Teilnehmer die Tagung „Pop und Gender – Forschung an der Schnittstelle von Medienwissenschaft und Gender Studies“ vor, die am 3. Juli 2014 zur RUB einlädt. Die Seminarteilnehmer übernehmen – je nach Interesse – Aufgaben in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Gäste- und Tagungsmanagement, Workshopvorbereitung, Dokumentation oder Infoservice – und bekommen nebenbei spannende Einblicke in den Ablauf einer internationalen Tagung.

Seminar und Tagung werden von drei Masterstudentinnen der RUB geleitet. Sie hatten sich 2013 erfolgreich bei inSTUDIES um die Durchführung des Moduls beworben. Neben inSTUDIES und Optionalbereich sind das Institut für Medienwissenschaft und die Fakultät für Sozialwissenschaft beteiligt.

Kurzes Motivationsschreiben

Beide Modulteile finden im Rahmen des Optionalbereichs statt und werden mit fünf CP kreditiert. Wer mitmachen möchte, sollte sich für Popkultur und Gender Studies interessieren und bereit sein, selbstständig zu arbeiten. Für die Textlektüre sollten außerdem gute Englischkenntnisse vorhanden sein; empfohlen wird eine Teilnahme ab dem dritten Semester. Interessierte müssen sich bis zum 28. März mit einem kurzen Motivationsschreiben bewerben (weitere Infos in der VSPL-Modulbeschreibung). Maximal 15 Personen können teilnehmen. mv

Weitere Informationen
Laura Chlebos, Katharina Gregor, Mona Pointke, inSTUDIES-Maßnahmenfeld „ins Fach – interdisziplinär studieren“, E-Mail: popundgender@rub.de

Angeklickt

 

inSTUDIES im Optionalbereich

Ab sofort sind alle inSTUDIES-Module im Rahmen des Optionalbereichs im Sommersemester 2014 online.

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