DAAD-RUB-Preis für Iranerin

DAAD-RUB-Preis für Iranerin

03.12.2013
© CompEng
Sima Farazi (Mitte) ist die beste weibliche Absolventin seit 13 Jahren

Als ausländische Studentin in einem ingenieurwissenschaftlichen Fach mit Auszeichnung den Master machen – das ist eine Leistung, die eine Ehrung verdient. Sima Farazi bekam den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) für ihren Abschluss im Computational Engineering an der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften.

Beste Absolventin seit 13 Jahren

Die Iranerin schloss ihren Master im Oktober 2013 als Jahrgangsbeste mit dem Notendurchschnitt 0.9 ab. Damit ist sie die beste weibliche Absolventin des seit 13 Jahren bestehenden Studiengangs. Sima Farazi, die ihren Bachelor in ihrem Heimatland an der Universität Isfahan machte, schrieb über "Application of Smooth Particle Hydrodynamics to a Newtonian Fluid Flow". Dabei beschäftigte sie sich mit der Simulation des Setzversuchs (Slump Test), der zum Beispiel für die Konsistenzbestimmung von Flüssigbeton eingesetzt wird. Um den Gießprozess zu berechnen, wandte die Absolventin die sogenannte "Smooth Particle Hydrodynamics"-Methode an und entwickelte den hauseigenen Forschungscode entscheidend weiter. Die Masterarbeit betreuten Prof. Steeb (LS Continuums Mechanik) und Prof. Hartmaier (ICAMS).

Seit 1997 vergibt der DAAD an der Ruhr-Universität Bochum einen Preis für ausländische Studierende. Der DAAD würdigt damit neben hervorragenden Studienleistungen auch soziales und gesellschaftliches Engagement.