Arbeit auf Chinesisch

Arbeit auf Chinesisch

31.10.2013
© RUB, Foto: Nelle
Hochkonzentriert arbeiteten die chinesischen MAOM-Studierenden beim gemeinschaftlichen "Turmbau zu Bochum"

Eigentlich kamen die dreizehn chinesischen Studierenden ans RUB-Institut für Arbeitswissenschaft (IAW), um sich im neuen Masterstudiengang Organizational Management (MAOM) Führungs- und Managementkompetenzen anzueignen. Bei den Einführungstagen am 30. und 31. Oktober balancierten sie aber auch mit Eiern und stapelten Holzklötze.

„Die Teambuildungsübungen während unserer Einführungstage sollen das Gruppengefühl der Studierenden stärken und ihnen die Gelegenheit geben, sich besser kennenzulernen“, sagt Katharina Mojescik vom IAW. Die dreizehn Studierenden von der Xi'an University of Technology and Architecture sind die Ersten, die den auf sie zugeschnittenen viersemestrigen Studiengang beginnen. MAOM integriert Veranstaltungen aus der Wirtschaftswissenschaft, der Soziologie, der angewandten Informatik der Verwaltungswissenschaft und der Rechtswissenschaft.

Unterschiede in Kultur und Lehre

Die deutsche Lehre unterscheidet sich gravierend von der Art, wie in China gelehrt wird. Deswegen besuchen die MAOM-Studierenden in diesem Semester zunächst auf sie abgestimmte deutschsprachige Einführungsveranstaltungen und Pflichtmodule. Im kommenden Sommersemester treffen die Chinesen in den normalen Veranstaltungen des Instituts auf deutsche Studierende: „Trotz kultureller Unterschiede gemeinsam zu lernen ist eine gute Vorbereitung für den beruflichen Alltag, von der beide Seiten profitieren“, erklärt Prof. Dr. Heiner Minssen vom IAW.

Weitere Informationen

Katharina Mojescik, Institut für Arbeitswissenschaft, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, Tel. 0234/32-26766 katharina.mojescik@rub.de