Mit Diamant zum Supermikroskop

Mit Diamant zum Supermikroskop

01.02.2013
© Universität Stuttgart

Ein neuer Sensor aus Diamant ist klein und empfindlich genug, um das Kernspin-Magnetfeld eines wenige Nanometer kleinen Volumens nachzuweisen. Das berichtet ein Team um Physiker der Universität Stuttgart mit Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum in "Science".

Ein Schritt in Richtung Revolution

Dieser Durchbruch könnte zur Entwicklung eines Nano-Kernspintomographen führen, einem sehr mächtigen Mikroskop, das dreidimensionale Aufnahmen einzelner Moleküle ermöglicht. Ein solches Mikroskop würde nicht nur bisher unsichtbare Details sichtbar machen, sondern auch Einblicke in deren Eigenschaften wie etwa die chemische Zusammensetzung geben. In Biologie und Medizin wie auch in den Materialwissenschaften käme ein solches Instrument einer Revolution gleich.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2013/pm00029.html.de